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Wie Frau Watson die Computer-Zukunft sieht

laube, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind.“

„Ich glaube, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind.“ (Martina Koederitz)

Wir stehen in der Computerei am Ende einer Ära und kurz vorm Übergang zu einer ganz neuen, nämlich dem Zeitalter lernfähiger Maschinen. Das wird tiefgreifende Folgen für die Art und Weise haben, wie wir mit Daten umgehen und wird unser Verhältnis zum Computer auf eine neue Ebene hieven, keine Frage. Die heute verwendete Von-Neumann-Architektur, die der in Budapest geborene US-Mathematiker John von Neumann bereits 1945 beschrieb und die bis heute Grundlage aller gebräuchlichen Rechnersysteme ist, arbeitet nach dem SISD-Prinzip (Single Instruction, Single Data), können also immer nur eine Information nach der anderen abarbeiten. Das führt zum so genannten „Von-Neumann-Flaschenhals“, einer Engstelle, die vom deutschstämmigen Informatiker und Erfinder der Programmiersprache Fortran, John W. Backus, beschrieben wurde.

Solche Computer können immer nur eine Sache auf einmal machen (im Englischen auch als „word-at-a-time thinking“ bezeichnet), erzwingt also einen expliziten Sequentialismus.  Da bei ihnen Datenspeicher und Verarbeitungschip getrennt sind, können sie nur vom Programmierer vorgegebene Arbeitsschritte ausführen, nach dem Motto: „Wenn x, dann y“. Solche Computer sind erstens zu langsam und zweitens nicht intelligent genug, um mit den riesigen Informationsmengen zurecht zu kommen, die im Zusammenhang mit Big Data anfallen. Weiterlesen