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Mamas kleiner Helfer

Guter Vergleich (von Paul Mayevsky)

Ich bin kein Freund von Tablett-PCs. Freunden gegenüber schimpfe ich immer über den Fortschritt, der uns zurückgebracht hat zu einem Formfaktor, der vor 4000 Jahren modern war, als die alten Kulturvölker am Euphrat und Tigris auf Tontafeln geschrieben haben. Nur weil  Steve Jobs sie wie weiland Moses seine Gesetzestafeln in die Höhe hielt, dachte ich mir, muss ich noch lange nicht vom

Aber dann war ich in Amerika und im Apple Store in new York wurde fast nur Deutsch gesprochen. Jeder, aber auch jeder, wollte so ein flunderförmiges Gerät als Reisemitbringsel haben, und so habe ich auch ich mich dazu erweichen lassen, eins zu kaufen und daheim stolz meiner Frau zu zeigen. Die zeigte mir einen Vogel, jammerte über das schöne Geld und ignorierte das Ding geflissentlich.

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Ein Lächeln hilft da auch nicht weiter

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Da geht’s lang!

Gestern brachte der Briefträger das frischgedruckte und handsignierte Buch meines sehr geschätzten Kollegen Gunter Dueck. Es trägt den etws reißerischen Titel „Aufbrechen! – Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen“ und ist letzte Woche bei Eichborn erschienen.

Ich habe erst zwei Kapitel gelesen, aber wenn ich mehr Haare hätte, würden diese jetzt zu Berge stehen! Dueck sagt nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Dienstleistungsgesellschaft voraus. Und dabei dachte ich, wir wären in Deutschland noch gar nicht so weit und wollten da erst noch hin! Nein, sagt Dueck, Service wird sich in Zukunft genauso automatisieren lassen wie in der Vergangenheit die Produktion, ist also letztlich auch kein Patentrezept.

Dienstleistung, zum Beispiel das Abschließen von Versicherungen, bestehen für ihn aus nichts anderem als dem Erfassen und Eintippen von Daten aus einem System in ein anderes. „Manuelle Datenverarbeitung mit einem Lächeln dazu“, wie Dueck spottet.

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