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So funktioniert die Zeitung im Social Media Zeitalter: Der Guardian erklärt Leserjournalismus in einem Video

Der Guardian ist ja bekannt für seine überaus große Affinität zu Social Media und zu neuen Formen des Journalismus. In einemsehenswertenVideo erklären die Guardianer nun wie eine moderne Zeitung im Zeitalter von Twitter und Blogs funktioniert und gemeinsam mit ihren Lesern im Kriminalfall „Drei Schweine unter Mordverdacht“ investigativ agiert. Anschauen lohnt:

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Aus dem „Guardian“ wird ein „Twitter-Tagblatt“

Aus für die Printauasgabe: Der "Guardian" erscheint nur noch auf Twitter

Aus für die Printausgabe: Der "Guardian" erscheint nur noch auf Twitter

Das Ende der Tageszeitung kommt offenbar schneller, als selbst wir Czyslanskys gedacht haben. Die angesehene britische „Guardian“ stellt nach 188 Jahren die Papierausgabe ein und erscheint als erste Traditions-Tageszeitung der Welt fortan nur noch auf Twitter. Das vermeldete gestern die Onlijne-Ausgabe www.guardian.co.uk unter der Headline „Twitter switch for Guardian, after 188 years of ink

Als eine „Nur-Twitter-Publikation“ werde das Blatt in der Lage sein, die „noch nie dagewesene Fähigkeit des Online-Dienstes in der Nachrichtengewinnung“ für sich zu nutzen, die sich am Beispiel des Fluggastes dokumentiere, der bei einem Flugzeugabsturz in Denver in der Maschine saß und ich Echtzeit von der Unfallstelle per Tweet berichten konnte – ein Eriegnis, das auch Czyslansky nicht verborgen geblieben ist (siehe: „Holy fucking shit …„).

Im Augenblick arbeitet die Redaktion nach Angaben des Blattes mit Hochdruck daran, das gesamte Archiv der Zeitung auf das Twitter-Format umzuschreiben. Einige der wichtigsten Beiträge seien schon fertig, zum Beispiel: „“OMG Hitler invades Poland, allies declare war see tinyurl.com/b5x6e for more“ oder „JFK assassin8d @ Dallas, def. heard second gunshot from grassy knoll WTF?“

Wäre nicht das etwas verdächtig wirkende Erscheinungsdatum des Guardian-Beitrags, könnte man als altgedienter Printjournalist ob dieser neuerlichen Hiobsbotschaft vollends vom Glauben abfallen. Zufall? Wohl kaum. So bleibt uns doch noch ein Funken Resthoffnung…