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40 Zündkerzen für 40 Jahre Zündfunk

Zündfunktorte

40 Zündkerzen für den Zündfunk sind für den Audio-Freund natürlich Audioröhren

Heute feiert der Zündfunk – ein wenig verspätet – offiziell seinen vierzigsten Geburtstag. 40 Jahre Zündfunk – das war der „Blaue Bock“ meiner Generation, eine manchmal krude und stets innovative Mischung aus gehobener Rockmusik und Pop, aus Politik und Wahnsinn. Mit dieser Jugendsendung des Bayerischen Rundfunks bin ich nicht sehr groß, aber in Würde alt geworden. Überhaupt dürfte der Hörerkreis des Zündfunks sich heute aus einer wilden intergenerationellen Mischung aus Zwanzig- bis Mittefünzigjährigen zusammensetzen.

Mein Rückblick – nein, mein Rückhör auf 40 Jahre Zündfunk!

Da ich meine Jugend in der westlichen Provinz Mittelfrankens  vergeudet habe, bin ich unter dem Kuratel eines schwäbischen Störsenders aufgewachsen. So verfolgte ich ab 1974 zwar immer wieder auch den Zündfunk, mein Stammsender aber war Mitte der Siebziger Point, das 1975 etablierte Jugend-, Pop- und Rockmagazin des Stuttgarter SDR. Der Zündfunk als bayerische Alternative hat sich aber schon bald durchgesetzt, war er doch frecher, kritischer und in den ersten Jahren auch deutlich politischer.

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Ein Clown ist ein Clown ist ein Clown…

Wenn einer Witze über Witzfiguren macht und selbige beim Namen nennt, muss das noch lange nicht für alle komisch sein.

Auch ein Chagall Clown ist ein Clown ist ein Clown.

Diese Erfahrung macht gerade der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der in einem Interview gesagt hatte: „Bis zu einem gewissen Grad bin ich entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben“. Damit bezog er sich auf den Ausgang der Wahlen in Italien und auf die beiden Wahlsieger Silvio Berlusconi und Beppe Grillo.
Prompt zog sich der Politiker nicht nur die Rüge der regierenden Koalitionäre aus CDU und FDP zu. Die nämlich nennen Steinbrück eine Axt im Walde. Und sie fürchten, dass der Kanzlerkandidat damit dem Ansehen des Landes bei seinen italienischen Nachbarn erheblich geschadet hat. Damit nicht genug. Verschnupft zeigt sich auch der italienische Präsident Girogio Napolitano, der kurzerhand ein Abendessen mit Steinbrück während seines Deutschlandbesuchs abgesagt hat. So zu lesen auf Spiegel Online .
Die Achse Berlin-Rom zeigt sich mal wieder von seiner glänzenden Seite – das gegenseitige Beleidigtsein hat schließlich beste Tradition. Erinnert Sie das an was? Weiterlesen