Schlagwort-Archive: eBay

Dann eben halbe-halbe

der.juli, wie er sich im Netz nennt, hat Pech gehabt. Und jetzt ist Julian oder Julius, wie er vielleicht im realen Leben heißen mag, nicht nur enttäuscht, er ist auch sauer…  und konsequent.
Nach eigener Schilderung  hat Julian oder Julius eine 12jährige Ehe hinter sich, bevor sich seine Frau Laura hat scheiden lassen und mit einem Arbeitskollegen angebandelt hat. Schnöde hat sie ihn einfach sitzen lassen.
Das ist bitter. Noch bitterer ist, dass – so sieht es Julian oder Julius – Laura vor Gericht Anspruch auf die Hälfte des gemeinsamen Eigentums angemeldet hat.
Und sie hat Recht bekommen. Das empört Julian oder Julius zumindest für die Dinge, die er von seinem Geld gekauft hat und von denen er der Meinung war, sie gehörten nur ihm.
Das aber hat die raffgierige Frau (um Julians oder Julius‘ Perspektive einzunehmen) grundsätzlich anders gesehen und mit richterlichem Beschluss durchgesetzt, dass halbe-halbe gemacht werde muss.
Zerknirscht, wütend und konsequent hat Julian oder Julius sich ans Werk gemacht und alles sauber getrennt.
Mit Hilfe von Messern, Scheren, Sägen, einer Flex und vielen Trennschreiben hat er die strittigen Gegenstände halbiert. Die seiner Exfrau zustehenden Gegenstände hat er ihr zukommen lassen. Seine hälftigen Anteile, von denen nicht wenige erinnerungsbehaftet sind, bietet er aktuell bei ebay an: halbe-halbe... auch beim SofaDas Zeug will er nun so schnell wie möglich loswerden. Weiterlesen

Kick it & Klick it (Teil 12): Nase vorn…

14. Dezember 2012 – München, Hamburg, Dortmund

„Der FC Bayern“, so belehrte mich unlängs ein Reporter des Bayerischen Rundfunks, „braucht den BVB.“ Das war mir neu. Erst wenn der Rekordmeister (der BR wie auch andere bayerische Medien werden nicht müde, das zu erwähnen) einen anderen Verein hat, der ihm halbwegs auf Augenhöhe begegnet, zeigt die Mannschaft seine wahre Größe. So erklärte der Journalist seinen Hörern.
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Die ahnunglose Ilsa

Die Schufa lässt erforschen, wie sie Informationen von Facebook und Co. nutzen kann, um die Kreditwürdigkeit von Kunden und Geschäftsleuten zu überprüfen. Und schon schreit die Politik: „Unfair! Wo bleibt der Datenschutz?“

So ein Unsinn! Schufa & Co. leben davon, uns zu sagen, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht. Sie klopfen uns dazu nach allen Seiten ab und analysieren, welches Risiko jemand eingeht, der mit uns Geschäfte macht.

Die Online-Persona ist ein Teil von uns. Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich bei eBay in den letzten zwölf Monaten 100% positive Bewertungen von meinen Geschäftspartnern – Käufer wie Verkäufer – erhalten habe. Ich wäre froh, wenn meine Bank diesen Wert bei meiner Bonitätsprüfung berücksichtigen würde, denn sie lässt zumindest darauf schließen, dass ich vielleicht ein anständiger Mensch bin. Stinkstiefel bekommen in der Regel schlechte Noten bei eBay.

Wer jetzt wie Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner fordert, dass die Online-Persönlichkeit bei Schufa & Co. ausgeklammert werden soll, zählt zur gleichen Riege von Ahnungslosen wie Kurt Beck und Jürgen Rüttgers, die vor ein paar Jahren Sperrstunden im Internet verlangt haben: Schweinekram soll es nur noch nach 22 Uhr geben. Dass es irgendwo auf der Welt immer 22 Uhr ist, haben die nicht kapiert.

Ist Skype wirklich zwei Milliarden wert?

skype-dollarzeichen

Für zwei Milliarden Dollar muss eine alte Frau lange stricken. Und selbst unbedarfte Beobachter des Verkaufs von Skype durch eBay haben sich verwundert gefragt: Wieso ist Skype noch so viel wert? Dass sich die ehemalige eBay-Chefin Meg Whitman 2005 von den Skype-Gründern Janus Friis und Niklas Zennstrom über den Tisch ziehen ließ, als sie ihnen 3,1 Milliarden für den Internet-Telefondienst gab, wusste außer ihr eigentlich jeder. Und dass die vier Jahre, in denen eBay eine Chance nach der anderen verpasste, den Sprach-Dienst sinnvoll ins eigene Geschäftsmodell zu integrieren, auch nicht gerade wertsteigernd waren, ergibt sich bei einigem Nachdenken fast von selbst.
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Basic thinking bei ebay? Czyslansky ist unverkäuflich!

Robert Basic kündigte an, er würde sein Blog Basic Thinking bei ebay versteigern: inklusive Domain, Blogbeiträgen und Kommentaren. Diese etwas überraschende Nachricht brachte dem A-Blogger 208 Kommentare ein, sowie (von mir) ungezählte Blogbeiträge in anderen Blogs.

Allerdings ohne ernsthafte Kaufabsicht, bin ich dann mal in das Online-Auktionshaus und habe die Suchfunktion betätigt. Ein einziges in Frage kommendes Angebot konnte ich unter „Basic Thinking“ finden, und zwar ein mausgraues T-Shirt in Größe XS.

T-SHIRT / TOP maat XS merk: *basic thinking* à 1 €Ist das ein Fetisch Artikel? Hat Robert dieses T-Shirt wirklich getragen? Ich bezweifle das, denn ich kenne seine Statur, XS passt ihm niemals!

Ich werde die Bucht weiterhin aufmerksam beobachten und bin gespannt, ob er es wirklich tut und Deutschlands Nr. 1 Blog auf ebay verhökert, oder ob es nur ein PR Trick ist, um im neuen Jahr ein wenig für Aufsehen zu sorgen.

Eines ist jedoch gewiß: Czyslansky wird nicht verkauft, Ehrenwort.

Nachtrag 15.1.09: Heute ist Auktionsende: hier ist das Interview mit Robert Basic auf 3sat.

Drei, zwei, eins – aus!

Historischer Aktienkurs von eBay

Jahrelang schien es, als ob es keine direkte wirtschaftliche Verbindung zwischen den Welten vor und hinter dem Bildschirm geben würde. Während der Einzelhandel nach dem Zusammenbruch der Dotcom-Blase über Umsatzrückgänge klagte, wuchsen die Umsätze der eCommerce-Anbieter weiterhin zweistellig. Die Werber klagten jahrelang über rückläufige Etats – Online-Werbung eilte in der Zwichenzeit von einem Wachstumsrekord zum anderen.

Doch jetzt ist die Krise erkennbar auch im Cyberspace angekommen. Und es war ausgerechnet eBay,der den Anfang machte. Am Mittwoch mußte die größte Internet-Handelsplattform zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Umsatzrückgang vermelden – zwar nur um einen einzigen Prozentpunkt gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahrs, aber immerhin. Bereits im zweiten Quartal hatte sich ein Abflachen der Wachstumskruve abgezeichnet: Statt der gewohnten zweistelligen Raten hatte man nur acht Prozent zugelegt.
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Was uns die Sterne über eBay sagen

Ich habe von eBay einen Stern bekommen, und darauf bin ich mächtig stolz. Dafür sollte sich eBay schämen.

Im Kindergarten bekamen wir, wenn wir den ganzen Tag brav waren, einen goldene Stern auf die Stirn gepappt. Tja, ich selbst habe das nicht allzu oft erlebt, aber meine Nachbarin Frusi kam beinah jeden Tag beklebt nach Hause, und da gab es dann nochmal Lob von Mami und Papi. So ein liebes Kind…

Vielleicht war ich deshalb im ersten Moment so beglückt als ich jetzt von eBay eine Mail bekam, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich einen türkisfarbenen Stern bekommen habe dafür, dass ich mehr als 100 positive Bewertungspunkte von anderen eBay-Kunden erhalten habe, mit denen ich in den letzten zwölf Monaten zu tun hatte. Konkret waren es 22, die etwas von mir gekauft haben oder die mir etwas verkauft haben. Und das Beste ist: Alle 22 waren offenbar mit mir zufrieden, denn mein Bewertungsprofil weist die Note „100%“ aus.

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Das Ende von eBay

eBay hat sein Geschäftsmodell verraten – und damit seine Kunden und Partner!

Wie die New York Times heute berichtet, hat der neue eBay-Chef John Donahue heimlich einen Mega-Deal mit dem Marktplatzbetreiber Buy.com abgeschlossen, der diesem erlaubt, die Seiten von eBay mit Millionen von Festpreisangeboten zu überfluten und damit kleineren Händler („Power Seller“) quasi das Wasser bis an den Hals steigen zu lassen.

Der Handelsriese Buy.com mit seinen knallhart kalkulierten Margen bekommt offenbar deutlich bessere Konditionen als die bisherigen Partner und kann mit Lockangeboten wie kostenloser Versand, Rücknahme- und Telefonservice kleinere Händler ausstechen.
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