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Datenlecks sind ein alter Hut

Man vergisst leicht vor lauter Aufregung über WikiLeaks und den wohl endgültigen Verlust der staatlichen Datenhoheit, dass dies keineswegs ein Problem ist, das erst durch Internet und Digitalität entstanden ist. Lecks im Apparat gab es schon immer, und den auf diese Weise bloßgestellten Machthabern war der ungewollte Abfluss an Informationen immer schon ein Dorn in der Seite.

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Keine Zeitung mehr? Dann verhökern wir unsere Texte eben bei Scribd.

scribd

Wo Geschriebenes noch was wert ist: Homepage von „Scribd“.

In Deutschland klagen alle über den Niedergang des Qualitätsjournalismus. In Amerika wird wenigstens gehandelt: Die Website „Scribd“ bietet sich als Veröffentlichungs-Plattform für Texter, die keinen Abnehmer für ihr Geschriebens mehr finden. Und man darf dafür sogar richtig Geld verlangen!

Auf Scribd kann jetzt jeder einen x-beliebigen Text hochladen, zum Beispiel einzelne Buchkapitel oder ganze eBooks, Artikel, Reportagen, Gedichte, Kochrezepte – was auch immer. Der Autor entscheidet, ob der Besucher für lau lesen darf, oder ob er dafür abstecken muss und wenn ja, wie viel es kostet. 80 Prozent der Einnahmen bekommt der Schreiber, den Rest behält Scribd für seine Mühe.

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