Schlagwort-Archive: Czyslansky

Wir hatten ja nichts – nicht mal Studiengebühren

Gibt es heutzutage eigentlich noch Universalgelehrte wie einst Aristoteles oder Paracelsus? Oder Philosophen, die auf verschiedenen Gebieten Genies sind?

User „allesmurks“ wollte es genau wissen und hat diese Frage am o7. März 2012 ins Netz gestellt. Bekanntlich weiß und behält das Netz  nicht nur alles – es beantwortet auch alles. Und sei die Frage noch so abstrus. Die Plattform gutefrage.net ist ein hervorragendes Beispiel. Von der Lebenskrise über Reisetipps, von Therapiezweifel bis zum artgerechten Wellensittich-Futter: gutefrage.net ist eine feine Anlaufadresse für Menschen, die nicht weiter wissen, oder die zu bequem sind, sich selbst des Verstandes zu bedienen.
Czyslansky war da anders.

Weiterlesen

Glatzkopf hilft bei Karriere und Gehaltserhöhung!

 

Glatzenträger sind stärker und erfolgreicher. Das meint jedenfalls die „Karrierebibel“ (http://bit.ly/UnNDsE) und zitiert eine neue Studie: „Die kahlen Häupter wurden durchweg als dominanter, selbstbewusster und maskuliner eingestuft – im Vergleich zu größeren Männern mit vollem Haar sogar als 13 Prozent stärker.“

Vorbei also die Zeit, da man sich über schütteres Haupthaar und „Klappfrisuren“  (die verbliebene Strähne wird keck von links außen in einer zweifachen Windung  flächendeckend über das nackte Haupt gelegt um mit den äußersten Spitzen rechts außen noch Fülle zu imitieren) erheiterte? Nicht ganz, denn die Studie erleichtert das Los nur den freiwillig Beglatzten:

„Allerdings galt dies in allen Experimenten nur für Männer, die sich erkennbar den Kopf rasierten (weil zum Beispiel noch Haarstoppeln zu sehen waren), wer dagegen unfreiwillig dünnes Haupthaar hatte, wurde prompt als schwächer eingestuft.“

Also Freunde: Packt die Rasierer aus! Die Zukunft gehört den Yul Brynners dieser Welt. Die Zeit der Alt-68er ist ebenso vorbei, wie die der rauschebärtigen Oberland-Bayern. Mir kommt das irgendwie entgegen …

Geheimakte Kanaris – Entschlüsselt

Das letzte Wochenende kann man ohne Übertreibung als – zumindest für die Czyslansky-Forschung – unbedingt denkwürdig bezeichnen. Als ich die Hinterlassenschaften einer ehemaligen Studienkollegin des großen Denkers sichtete, machte ich einen wahren Sensationsfund. Mir fielen zwei Medaillen in die Hände, die das letze Puzzleteil eines der grossen Geheimnisse Czyslanskys darstellen: Eines Geheimnisses, an dem ich seit einem halben Jahrzehnt schon forsche, ohne bisher auch nur einen einzigen klitzekleinen Schritt vorangekommen zu sein, was in der Czyslansky-Forschung an sich noch nicht ungewöhnlich ist – also dass man nicht weiterkommt.

Bekannt war bisher nur, dass Czyslansky während des 2. Weltkrieges Leiter eines geheimen Forschungsprojektes war, welches sich mit Kampf- und Giftgasen beschäftigte. Dass man einen Mann wie ihn mit so etwas betraute, ist bei seiner Expertise als einer der letzen Universalgelehrten nicht weiter verwunderlich. Dennoch passt die schnöde Erfindung eines Giftgases so gar nicht in das Bild, welches wir vom sensiblen und hintersinnigen Forscher haben. Dieser Widerspruch ließ mich nicht los und ich begann dem Mysterium auf den Grund zu gehen.

Weiterlesen

Czehn mal was auf die Ohren

Vielleicht nicht auf den Tag genau, aber es ist jetzt 30 Jahre her, dass ich mir meinen ersten CD-Spieler und eine (!) erste CD gekauft habe. Damals hat mich das als Schüler ein gefühltes kleines Vermögen gekostet. Die CD war Chariots of Fire, der Soundtrack von Vangelis zu dem gleichnamigen Film. Nicht, weil ich ein besonderer Fan davon bin, sondern weil ich mich zum einen mit den elektronischen Klängen an den damals revolutionären glasklaren Klängen berauschen konnte.

Jetzt, da überall der Abgesang der Silberscheiben in den Medien angestimmt wird, ist eine gute Gelegenheit, sich einmal mitten in meine umfangreiche CD-Sammlung zu setzen und meine Blicke schweifen zu lassen. Ist ganz schön viel zusammengekommen in den vergangenen 30 Jahren. Ist auch ne Menge wieder weg: CDs, die auf Parties verloren gingen, bei Umzügen ausgemustert und über ebay oder Flohmärkte verhökert wurden, CDs, die im Müll gelandet sind, weil sie niemand mehr haben wollte. Aber der Bestand kann sich sehen lassen – finde ich jedenfalls. Weiterlesen

Wieder aufgetaucht: Czyslanskys Koffer

Der große Moment: Czyslansky Koffer gibt sein Gehemeinis preis!

Auch wenn vieles von der Vorgeschichte des großen Vordenkers des Digitalen noch im Nebel des Vergessens liegt, so sind doch zwei  Dinge unter Czyslansky-Forschern relativ unbestritten. Erstens: Er trank oft und gerne, und zweitens war er sehr viel unterwegs – nicht immer ganz freiwillig, denn seine zeitlebens meist prekäre Finanzlage machten oft überhastete und ungeplante Abreisen nötig. Czyslansky war bekanntlich ein friedliebender Mensch, und unschöne Streitereien mit Vermietern und Hoteliers waren ihm zutiefst zuwider.

Aus Überlieferungen von Weggefährten wissen wir, dass Czyslansky stets einen geheimnisvollen Lederkoffer bei sich führte, den er niemals aus den Augen lies und mit dem er sich häufig zurückzog, um – wie er sagte – den „Geist den Digitalen“ zu konsultieren.

Der Gesellschaft der Freunde Czyslanskys ist in diesen Tagen ein etwas zerbeulter, ansonsten aber gut erhaltener Koffer aus edlem Marokkoleder zugespielt worden, der auf dubiosen Umwegen und bei Nacht und Nebel zu uns gelangte. Unter anderem lag er wohl längere Zeit in der Asservatenkammer des Prager Cimrman-Theaters und diente vermutlich davor längere Zeit als Türstopper im museo del mare trieste, dem Marinemuseum des ehemaligen K.u.K.-Kriegshafens an der Adria, wo sich Czyslanskys mutmaßlicher Urgroßvater Ludovico Czyslansky nach einer langen und erfolgreichen Karriere als Sklavenhändler zur Ruhe setzte und ein Kaffeehaus betrieb, in dem unter anderem die legendäre Triester Torte erfunden wurde. Weiterlesen

Czyslansky’s Christmas: Geschenke für Digitalomane

Alle Jahre wieder macht stellt man sich als Anhänger des großen Vordenkers der Digitalität die bange Frage: Was hätte sich Czyslansky zu Weihnachten gewünscht? So auch heuer, und nach wochenlangem Sichten des allfälligen Angebots der Techie-Branche sowie ausführlichen Selbstversuchen bin ich auf drei Dinge gekommen, die unbedingt beim Gadget-Freund unterm Baum liegen müssen.

Lieber röter als töter!

Da wäre zunächst einmal der Simvalley RX-180, das wahrscheinlich roteste Handy der Welt und vermutlich auch das winzigste. Weiterlesen

Ein Schwarzer Fleck auf der weißen Weste Czylanskys

Damit hatte ich niemals gerechnet. Ich meine, natürlich war uns, den Freunden Czyslanskys, bekannt, dass der große Universalgelehrte sich gelegentlich kompositorisch seinem Hobby Musik widmete – unvergesslich sein Concerto für Nebelhörner, Pauke und Piccoloflöte – und auch war uns bewusst, dass Czyslansky in den 50iger Jahren eine Zeit lang durchaus Sympathien für die politischen Vorgänge in der damaligen DDR hegte, aber dass er sich als Komponist und Texter des Songs “Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee” an die sowjetimperialistischen Kinderschänder verkaufte – nein, das hatte ich nicht erwartet:

Seltsame Freunde

Viele Freunde, aber wenig Verkehr

Der Erfolg hat viele Neider, und so wundert es mich nicht, dass Google jetzt evrsucht, es Facebook nachzumachen. „Google+“, das neue Social Network-Projekt aus Mountain View, hat auch unter den Freunden Czyslanskys für Aufsehen gesorgt. Michael und Christoph sind schon „drin“ (um den unvergeßlichen Boris Becker zu zitieren), Alexander und Sebastian zieren sich noch, und selbst die originale Social Media-Sau Ossi fehlt noch beim Google-Konzert.

Dafür ist aber einer dort, den man wohl am wenigsten vermutet hätte: Erzrivale Mark Zuckerberg! Das heißt: Ob der Facebook-Gründer tatsächlich die Profilseite auf Google+ eingerichtet hat oder nicht weiß keiner so genau, und aus Palo Alto   hört man dazu auch nichts. Dafür berichtet heute die „New York Times„, dass Zuckerberg-Seite mit Abstand die größte Anzahl an „Freunden“ auf Google+ hat. Als ich gerade reinschaute, waren es (mit mir) 44.871.

Sonderlich auskunftsfreudig ist Zuckerberg (oder sein Surrogat) übrigens auch nicht gerade. Als Jobbeschreibung gibt er lediglich an: „I make things“. Was nicht ganz richtig ist; korrekt müsste es heißen: „I make things happen.“ Und sonderlich viel Verkehr ist ansonsten auch der Seite auch nicht. Unter „Posts“ steht lediglich: „There are no messages to display.“

Aber Google+ ist ja auch noch eine Baustelle.

Grimme sucht wieder Kandidaten für den Online Award

grimme award

Das Grimme Institut sucht wieder nach Kandidaten für den renommierten Grimme Online Award. Wie immer ist die Kandidatenlsite eine hübsche und lesenswerte Liste empfehlenswerter Sites. Im Vorjahr konnte ich unter den 2.000 Kandidaten allerhand Interessantes entdecken. In diesem Jahr stehen neben allerlei Schritt auch wieder viele interessante Sites auf der Liste, von Klassikern wie www.netzpolitik.org, www.ruhrbarone.de und www.ehrensenf.de über neues wie de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki bis zu wertvollem wie www.apfelfront.de, http://www.glanzundelend.de/startseite.htm und http://101helden.de.

Noch bis zum 15. März kann jedermann Vorschläge einreichen. Ob mal wieder jemand Czyslansky vorschlägt ???

Die Rettung des Euro ist nur durch die “Czyslansky-Parität” möglich

euro

Seit Wochen streiten Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Vulgärökonomen um einen letzten Rettungsversuch für den Euro. Dabei wäre alles so einfach, würde man doch nur einmal ins tiefe Czyslansky-Archiv einen scheuen Blick riskieren. Denn was liegt näher, als das Modell, das Czyslansky zur Einführung der D-Mark 1948 unter dem Stichwort “Czyslansky-Parität” entwickelte, den modernen Herausforderungen anzupassen?

Mir liegt am Euro – und deshalb möchte ich an dieser Stelle das gute alte Modell der “Czyslansky-Parität” in Erinnerung rufen:

Weiterlesen