Schlagwort-Archive: Cisco

Promi-Tweets als Geschäftsmodell?

exectweets1Vielleicht lag Brian Briggs ja gar nicht so weit daneben mit seiner Realsatire auf czyslansky.net zum Thema „Das Geschäftsmodell von Twitter„:Wie der Branchendienst Internet World Business jetzt berichtet, betreibt Twitter tatsächlich Werbekooperationen mit Unternehmen, die dafür bezahlen, dass ihre Bosse vor Publikum twittern dürfen. Die Geschäftsidee: Auf einer Website namens ExecTweets.com werden die Twitter-Nachrichten von Top-Managern angezeigt, die Unternehmen dürfen sich drumerhum darstellen. Den Anfang macht übrigens Microsoft.

Als ich jetzt auf ExecTeweets vorbeischaute, schien aber Cisco eher die Nase vorn zu haben. CEO John Chambers und CTO Padmasree Warrior waren jedenfalls die Stars in der Rubrik „Best of ExecTweets“, eine Art DSDSS von Twittertopia. Man stellt sich vor, wie bei Cisco die Rundmail rausgeht: „Leute, alle ab zu Twitter, für John und Padmasree stimmen!“ Bei aktuell (noch) 66.000 Mitarbeitern kann man sich sicher ganz schön lange an der Spitze halten. Aber ob Microsoft dafür auf Dauer die Zeche zahlen will und wird, bleibt abzuwarten.

GPS als Grundrecht

Homepage von gadgetsarabia

Apple liefert in Ägypten iPhones ohne Navi-Funktion aus – und verletzt damit die Menschenrechte.

Als Yahoo 2005 den chinesischen Dissidenten Shi Tao ans Messer lieferte (er wurde zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, weitgehend aufgrund von Beweismaterial, das Yahoo den Behörden übergeben hatte), ging ein Aufschrei der Entrüstung um die Welt. Ein Jahr später stellte der US-Abgeordnete Christopher H. Smith Google, Microsoft und Cisco ebenfalls an den Pranger wegen angeblich „widerlicher Zusammenarbeit“ mit den totalitären Machthabern im Reich der Mitte.

Man sollte also meinen, dass Apple gewarnt gewesen sein müsste. Gerade deshalb kommt die Nachricht so überraschend, dass der US-Hersteller auf Druck der Regierung in Ägypten die GPS-Funktion ihres modischen Flachmanns iPhone abgeschaltet hat.

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schluss mit messenavigation im rösselsprung – messe münchen ersetzt die alte SYSTEMS durch einen themenorientierten multifunktionalen event

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unter dem titel „discuss & discover“ und dem claim „beyond bits and bytes“ kündigte die messe münchne heute den nachfolger der SYSTEMS, der ältesten computermesse deutschlands, an. und wenn es einen schönheitspreis für die beste namensfindung gäbe, so hätte ihn die computerwoche eindeutig gewonnen. die cowo titelte heute schon um 13:47: „Dittrichs digitale Denkfabrik“. und weiter: „Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, baut die Veranstaltung zu einer All-in-one-Kommunikationsdienstleistung für IT-Entscheider um.“ und so ist es!

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