Schlagwort-Archive: Apple

Mamas kleiner Helfer

Guter Vergleich (von Paul Mayevsky)

Ich bin kein Freund von Tablett-PCs. Freunden gegenüber schimpfe ich immer über den Fortschritt, der uns zurückgebracht hat zu einem Formfaktor, der vor 4000 Jahren modern war, als die alten Kulturvölker am Euphrat und Tigris auf Tontafeln geschrieben haben. Nur weil  Steve Jobs sie wie weiland Moses seine Gesetzestafeln in die Höhe hielt, dachte ich mir, muss ich noch lange nicht vom

Aber dann war ich in Amerika und im Apple Store in new York wurde fast nur Deutsch gesprochen. Jeder, aber auch jeder, wollte so ein flunderförmiges Gerät als Reisemitbringsel haben, und so habe ich auch ich mich dazu erweichen lassen, eins zu kaufen und daheim stolz meiner Frau zu zeigen. Die zeigte mir einen Vogel, jammerte über das schöne Geld und ignorierte das Ding geflissentlich.

Weiterlesen

iPad kannibalisiert die Zeitung

Überraschung! Der iPad ist nicht die ersehnte Rettung der Verlage, sondern eher das Gegenteil. Das schreibt jedenfalls die „Süddeutsche“ heute auf der Medienseite („Die große Ernüchterung„). Der gerade erst angelaufene Verkauf von elektronischen Magazinen ist nach kurzem Anfangshoch tief in den Keller gesackt: Das Digierati-Kultmagazin „Wired“ verkaufte im Juni noch 100.000 Ausgaben übers Internet, im November waren es nur noch 22.000.

Schlimmer noch: Die Verlage kannibalisieren sich mit den Apps für iPad & Co selbst. 58 Prozent der Nutzer gaben in einer Umfrage  an, ihr Papierabo in den nächsten sechs Monaten kündigen zu wollen, weil die Verlags-App in der Regel billiger oder sogar umsonst ist. Merke: Kannibalismus ist an sich nichts Schlechtes – es wird ja wenigstens einer dabei satt…

Weiterlesen

vibrio ruft Weihnachtsgeschenke zurück und warnt nachdrücklich vor einer Verwechslung von Eierbechern mit Apple’s iPod

ei pott

Ein eiPOTT der Firma koziol (Bild koziol)

Letztes Jahr verschenkten wir bei der Agentur vibrio zu Weihnachten einige wunderbare kleine Eierbecher mit dem noch viel wunderbareren Namen eiPOTT – natürlich in klassischem Apple-Weiß und mit angedeutetem Screen als Ablage für die Eierschalen (siehe Bild). Der Hersteller dieser kleinen Pretiosen, die Firma koziol, wurde nun von Apple verklagt, da man ihre Eierbecher leicht mit den Apfel-eigenen iPods verwechseln könne. In Sachen Markenschutz ist man bei Apple ja seit dem Streit mit dem alten Beatles-Label Apple Records recht aufmerksam. Und tatsächlich hat ein Gericht nun koziol dazu verurteilt, den Namen der kleinen eiPötte zu ändern, weshalb vibrio seine Weihnachtsgeschenke hiermit zurückruft und dringend vor einer falschen Nutzung der Eierbecher warnt:

Weiterlesen

Ein Busen sagt mehr als tausend Worte

Nur gucken, nicht anfassen!

Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, die folgende Nachricht, eingesand vom aufmerksamen Czyslansky-Leser Tom Köhler, vor allem mit den weiblichen Besuchern dieses Blogspots zu teilen:

Apple announced today that it has developed a breast implant that can store and play music. The iTit will cost from $499 to $699, depending on cup and speaker size.. This is considered a major social breakthrough because women are always complaining about men staring at their breasts and not listening to them.

NoPad for me

Ich habe die Zukunft gesehen – und sie kann mir gestohlen bleiben. Genauer: Ich hatte vor zwei Tagen auf der European Identity Conference zum ersten Mal ein Apple iPad in der Hand, und ich bleibe bei meiner bereits auf czyslansky.net geäußerten ersten Meinung (siehe „Newton lässt grüßen„): Der iPad ist überflüssig! Schlimmer noch: Er ist ein Rückschritt.

Überflüssig, weil ich schon ein iPhone habe, und mehr kann der iPad auch nicht. Dafür ist er groß und klobig (die elegant abgerundeten Ecken sind nur eine optische Täuschung). Er ist genauso langsam wie mein iPhone, die digitale Touchscreen-Tastatur ist für einen mit Wurstfingern wie ich genauso schlecht zu benützen, und nach wie vor fehlt die wichtigste Taste von allen, nämlich „delete“, also eine Möglichkeit, an den Anfang eines Wortes zu gehen und den ersten Buchstaben zu löschen. Das ist eine alte Apple-Krankheit (auf den Notebooks aus Cupertino gibt es den Knopf auch nicht), was nur von der mangelhaften Lernfähigkeit der Appleianer zeugt. Wie sie es schaffen, diese arrogante Borniertheit als Genialität zu verkaufen, ist mir ein Rätsel.

Weiterlesen

Wenn der Apfel wie ein Blitz einschlägt: Apple’s Angriff auf Adobe weist den Weg in die 70iger Jahre

jobs huffington post

Apple-Boss Steve Jobs (Bild: Huffington Post)

„Thoughts on Flash“ ist ein Brief von Apple-Boss Steve Jobs überschrieben, in dem er in selten drastischen Tönen einen Frontalangriff auf Adobe’s Flash-Technologie startet. Vermutlich rastet Steve deshalb so aus, weil sein Versuch Flash vom Markt zu verdrängen – kein iPad, kein iPhone, kein iPod unterstützten diesen Quasi-Industriestandard – von den Branche in den letzten Wochen gar nicht gut aufgenommen wurde. Noch ist Apple nicht stark genug, um im Alleingang einen Standard wie Flash vom Markt zu drängen. Die nächste Version von Android wird vermutlich Flash unterstützen und auch Microsoft hat sich von Flash – trotz aller strategischen Differenzen mit Adobe im Streit um die Zukunft der wichtigsten Dokumentformate – noch nicht wirklich distanziert. Steve Jobs aber kann und will nicht nachgeben. Was will er eigentlich?

Weiterlesen

Wir-Gefühl in Tablettenform

wepad

Wir sind das Pad!

Eigentlich schade, dass unser großes Czyslansky-Preisausschreiben schon vorbei ist. Wir haben den neuen Namen für Apples „iPad“ gesucht, weil er bekanntlich schon mehrfach besetzt ist. Und jetzt kommt die kleine Berliner Firma neofonie Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH mit einem echten „iPad-Killer“ raus, der nicht nur technisch überlegen ist, sondern auch noch einen viel besseren Namen trägt: das „WePad„.

Weiterlesen

Mitmach-Umfrage: Wie sieht das Netbook der Zukunft aus?

ipad

Während Apple mit dem iPad auf Touch-Only-Technologie setzt, glaubt Bill Gates an die Zukunft von Netbooks mit integrierter Tastatur und Stift- plus Touch-Eingabe:

„“Nichts am iPad lässt mich sagen, ‚Oh, ich wünschte Microsoft hätte das getan‘.“ Er glaube an die Touch-Technik und auch an digitale Buchlesegeräte, doch zum Mainstream dürften Netbooks mit Stiftbedienung und einer physikalischen Tastatur werden“ (Kress online)

Was glauben Sie? Stimmen Sie ab: Wem gehört die Zukunft? Touch Only (iPad) oder Touch mit Stift und Taste (MS)? http://twtpoll.com/ngdkoi.

Der iPad soll „iFlounder“ heissen

ipad-sieger

Ein glücklicher Gewinner

Die lange Suche ist zu Ende: „iFlounder“ ist der neue Name des unbesternten Apple iPad. Diesen Namen haben jedenfalls die Juroren der Gesellschaft der Freunde Czyslanskys nach eingehender Sichtung der vielen Einsendungen unserer aufmerksamen Leser sowie nach einigen Gläsern Single-Malt ausgewählt. Eine Eindeutschung des Begriffs („iButt“) lehnte die Jury dagegen ebenso ab wie übermäßig politisierende („iSlave“) akademisch-elitäre („iSteria“) oder männlich-chauvinistische Vorschläge („eiPad“).

Weiterlesen