Scroll Edition: posthum

Bekanntlich gibt es ja nichts älteres als die Zeitung von Gestern, ob gescrollt oder geblättert. Trotzdem noch ein kurzer Nachtaroker: Weil viel kommentiert worden ist, auch von denen, die am 30. 07 im Springerhochhaus waren, möchte ich nochmal sagen, dass ich es toll finde, wie wir zusammen mit der Weltkompakt-Redaktion gearbeitet haben. Ich habe nicht nur tolle Blogger-KollegInnen getroffen, sondern auch extreme kompetente Redaktionsprofis, die uns geholfen haben und sich schon lange vorher extrem reingehängt haben, um die SE Wirklichkeit werden zu lassen. Von meiner Seite jedenfalls, den allergrößten Dank dafür!
Außerdem habe ich Springer an diesem Tag, vor allem Dank der RedakteurInnen und Volontäre der Springer-Akademie ganz anders erlebt als sonst, wenn ich mich über Diekmann und seine Kohorten ärgere.

Was ich an dem Projekt anders machen würde, habe ich bereits kommentiert. Hier noch einmal zu Erinnerung:

Es hat wirklich Spaß gemacht. Das Ergebnis finde ich ziemlich gelungen, wenn man einmal von den allzu breit laufenden Zeilen absieht. Dass sich die Redaktion abgesichert hat und uns Blogger im Vorfeld gebeten hat, etwas zu produzieren, halte ich für sehr verständlich. Die Welt-Kompakt-Redaktion konnte nicht wirklich wissen, auf wen sie sich einlässt und eine Tageszeitung steht immer mächtig unter Dampf. Abgabetermine sind einzuhalten, gedruckt und verteilt werden muss auch.
Ich wünsche mir für das nächste Mal (hoffentlich gibt es eins), dass wir die Vorproduktion schon mit einer virtuellen Redaktionskonferenz einleiten, um uns besser abzustimmen und die Stücke, die wir vorher schreiben, schon in unseren Blogs diskutieren können, so dass wir in die später zu druckenden Artikel die Diskussion im Netz mit einfließen lassen können. Dann könnten wir bloggen und zeitungmachen besser miteinander verzahnen. Auf jeden Fall war es eine spannende Erfahrung. Und toll war es, die vielen anderen BloggerInnen und Twitterees zu treffen und in Realiter zu erfahren, wie sie ticken. Super Gelegenheit.

Ein Gedanke zu „Scroll Edition: posthum“

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