Gartner definiert mal wieder die wichtigsten Zukunftstechnologien

Alle Jahre wieder wird Gartner zum Nostradamus der Branche und definiert den „Hype Cycle for Emerging Technologies“. Und so sieht unsere Zukunft an der Schwellung zu 2011 aus:

gartner hypecycle 2010

Der Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies 2010 (Quelle Gartner via CIO)

Insgesamt 41 Zukunftstechnologien sieht Gartner vor dem Durchbruch, darunter klassische B2C-Themen wie E-Books und 3D-Fernsehen, aber auch B2B-Projekte wie die viel diskutierte Cloud. SOA ist übrigens nicht mehr dabei, denn SOA sei bereits Realität und keine Zukunftstechnologie mehr. Was aber bringt die Zukunft?

Es gibt noch Platz im Wolkenkuckucksheim.

Vom Westen ziehen Wolken auf: Cloud Computing sei eigentlich bereits reif, habe aber erst ein frühes Fünftel des Zielgruppenpotentials erreicht. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen könnten in den kommenden Jahren massiv vom Cloud Computing auf der Basis moderner Cloud-Architekturen wie Microsoft Azur profitieren.

Auch für Twitter sieht Gartner das eigentliche Wachstum erst noch kommen. Allerdings sei mit der Marktdurchdringung auch die Phase überzogener Erwartungen vorbei. Wachstum bedeute immer auch Desillusionierung. Das gilt auch für den Einsatz sozialer Medien in den Unternehmen. Diese würden in den kommenden Jahren das Ideen-Management in den Betrieben revolutionieren. Dabei wird der Kunde zum wichtigsten Innovator der Unternehmen. Sag ich doch!

Weitere Trends: Biometrie („Daumen im Wind“), „predective Analytics“, Anwendungen auf der Basis von Standorterkennung, Pen- und Tablet-Computing.

Vor der Rückkehr des Gehirns

Neue Hirn-Computer-Schnittstellen werden den Kopf zur dritten Hand machen. Auf dem Züricher Tweakfestival konnte ich eine solch wahnsinnige Performance bereits im Sommer 2009 sehen. Das Produkt EPOC von Emotiv Systems hat inzwischen Marktreife erlangt. Sehenswert. Man kann mit Gedankenkraft seinen Schaukelstuhl in Bewegung halten (eine Art Hospitalismus für Gesunde) und vielleicht auch bald seinen Martini rühren (womöglich sogar schütteln). Wozu Hirne heute in der Lage sind …

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