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Vor einigen Wochen habe ich per Twitter meine Stalker um Hinweise auf Alternativen zu Delicious gebeten. Ich weiß gar nicht mehr wem ich den Tipp auf memonic verdanke, aber ich habe dieses Tool getestet und nun seit einigen Wochen im Einsatz. Und ich möchte es nicht mehr missen. Warum das so ist verrate ich Ihnen heute:

Mit Delicious hatte ich mir ein umfangreiches und strukturiertes Linkverzeichnis aufgebaut.

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Ich wollte aber mehr: Mitte der 90iger Jahre schon nutzte ich ein kleines Programm namens WebWhacker von ForeFront als Web-Offline-Reader. damit konnte man Web-Seiten bequemen offline archivieren. Heute recherchiere ich regelmäßig nach irgendwelchen Themen und finde dann auch interessante Artikel, die sich aber leider oft nicht als pdf ausdrucken und archivieren lassen; und wenn, dann ist der Weg zum pdf meistens viel zu zeitaufwendig. Die Anfertigung eines Screenshots ist dann natürlich eine Alternative. Nur bekommt man dann die nervende eingebundene Werbung auch immer mit aufs Bild. Und wo legt man dann die Bilder gemeinsam mit zusätzlichen Links vernünftig ab?  Also suchte ich ein Tool um Web-Artikel einfach, schnell und möglichst flexibel abspeichern zu können.

Ich wollte aber nicht nur Links und Web-Inhalte, sondern auch Notizen zu diesen Inhalten in einem einheitlichen Verzeichnis verschlagworten und ablegen; und natürlich diese Inhalte sowohl stationär, als auch mobil nutzen.

Das alles kann memonic! Und dabei ist es recht einfach zu bedienen und seit dem Produkt-Update, das die Macher – dir mir schon deshalb sympathisch sind, weil sie Schweizer sind Zwinkerndes Smiley – vor ein paar Tagen fertiggestellt haben, ist es auch noch recht hübsch anzusehen.

Screens, Notizen und Links lassen sich sauber ablegen und wiederfinden, sortiert nach Ordnern, die sich zu Gruppen strukturieren lassen …

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… oder nach Tags:

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Mit dem Web Clipper …

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… lassen sich bequem Screen-Kopien von Online-Artikeln zusammenstellen:

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Die Notizen lassen sich natürlich jeweils privat halten oder alternativ veröffentlichen. Veröffentlichte Notizen sind entweder nur für die eigenen Freunde aus der Kontaktliste oder eben für alle sichtbar. Das kennt man ja schon von Delicious. So lassen sich auch “Kollektionen” – so nennt man das bei memonic – für Arbeitsgruppen oder Firmen bauen. Gruppen mit gemeinsamen Online-, Link- und Notiz-Archiven lassen sich einfach realisieren.

memonic kontakte

memonic ist recht einfach zu bedienen. Es existieren Schnittstellen um zum Beispiel direkt aus dem Programm heraus Inhalte per E-Mail zu versenden. memonic lässt sich aber auch hervorragend in Facebook oder die Pflege Ihres Blogs integrieren: Notizen lassen sich automatisch auf einem Blog veröffentlichen, beliebige Facebook-Inhalte lassen sich über memonic archivieren. Aus Delicious lassen sich vorhandene Lesezeichen problemlos importieren. Es gibt angepasste memonic-Versionen für Windows, Mac, iPhone, Android und natürlich lässt sich das Programm auch einfach in gängige Browser wie Firefox integrieren.

Ach ja: und man kann natürlich auch seinen Urlaub mit memonic planen, sagt memonic:

 

Was das alles kostet? Nix bis angemessen:

memonicpreise

Kurz: memonic gehört heute zu einem meiner wichtigsten alltäglichen Werkzeuge und ich empfehle es jedem, der regelmäßig und umfangreich im Internet recherchiert und auf diese Rechercheergebnisse jederzeit und überall einfach und effizient und vielleicht sogar im Team zugreifen möchte. Und wem das alles nicht reicht: memonic hat APIs veröffentlicht, mit denen sich memonic sicherlich zu einem umfassenden Tool zur Organisation jedweder Arbeitsabläufe für Online-Arbeiter ausbauen lässt.

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