Czyslansky und das digitale Leben!

Welchen Wert hat eine Webseite?

Unlängst habe ich auf meinem Performance Marketing Blog über meine Positionierung in den Suchergebnissen von Google und Yahoo geschrieben. Das Ergebnis : Bei meiner Recherche der Position in den Suchergebnisseiten unter dem Begriff “Performance Marketing” findet man meinen Blog bei Google auf Position 239. Bei Yahoo bereits auf Position 35.  Immerhin wird nach dem Begriff „Performance Marketing“ ca. 2.500-3000/Monat auf Google & Yahoo  gesucht und mein Ziel ist relativ klar. In einem Jahr  bei der Suche nach Performance Marketing unter den ersten 5 Ergebnissen auftauchen. Auch wenn man einschränkend erst einmal folgendes festhalten muß

Interesse am Suchbegriff “Performance Marketing * Marktanteil Yahoo * Position 35 = 0 Klicks
Interesse am Suchbegriff “Performance Marketing ” * Marktanteil Google * Position 239 = 0 Klicks

Digitales Leben

Nun ist ja bekannt, das Suchmaschinen bestimmen was wichtig ist und was nicht wichtig ist.

Suchmaschinen entscheiden wer in den Top Positionen ist. Und wer unter einem Suchbegriff auf Seite 3 der Ergebnislisten zu finden ist hat keine Bedeutung. Umgekehrt wer auf Position 1 ist wird von den Suchmaschinen als das wichtigste und relevanteste Ergebnis angesehen.

Czyslansky ist  unser Blog  zu allen Themen rund um das „digitale Leben“. Wir haben bisher berichtet über Web 2.0, Blackberries, Social Media, Google, Yahoo, Kommunikationsstress, Crackberries oder das Mitmach Internet. Kein Wort aber über die Vernetzung unseres Kühlschrankes mit dem Internet oder  die Vorteile schnurlosen Fernsehens (Position 1 bei Google).

Auch darüber, immerhin Platz 3 bei Google unter dem Suchbegriff „digitales Leben“, haben wir nicht berichtet:

iPhone 2.0, die Betriebssystem oder auch firmware Software über iPhone 3G und ursprünglich beste Erzeugung iPhone ist gewesen gekracht und hackte beim iPhone Dev Riege. Und ein iPhone hackend Werkzeug, “PwnageTool 2.0″, ist gewesen ausgeprägt zu aktivieren Anwender zu

Macht also im Verständnis von Google, als Stellvertreter der Wünsche der Nutzer, digitales Leben die Vernetzung unserer Haushaltsgeräte oder schlichter Spam aus. Mein Kühlschrank ist noch nicht am Netz aber  Google, Yahoo, Youtube, Xing, Immobilienscout oder blogs haben mein Leben verändert.

In diesem Sinn czyslansky = digitales Leben = No.1 in einem Jahr bei Google

7 Gedanken zu „Czyslansky und das digitale Leben!“

  1. Das Furchtbare an dem Satz „Suchmaschinen bestimmen was wichtig ist und was nicht“ ist, dass er wahr ist! Was übrigens der Grund ist, weshalb Google heute für mich heute eine ähnliche Rolle spielt wie früher Microsoft – nämlich als gruße, graue Gefahr am digitalen Horizont. Google ist für mich die öffentlichkeitsscheuste Firma, die ich kenne, die so genannte „Pressestelle“ im wahrsten Sinne des Wortes eine Presseverhinderungsstelle. Gleichzeitig ahne ich, dass Google dabei ist, mehr Wissen und damit mehr Macht an sich zu reißen als je ein anderes Unternehmen zuvor in der Geschichte. Das Mißbrauchspotenzial ist riesig, Kontrollmöglichkeiten gibt es keine. Bin ich der Einzige, dem da ein Schauer übr den Rücken läuft?

  2. tim,

    was mir den schauer über den rücken laufen lässt, ist die sorglosigkeit und ignoranz der 15-35 jährigen im umgang mit eingriffen in ihr persönlichkeitsrecht und datenmissbrauch. denen ist das alles wurscht.

    während es vor gut 20 Jahren in 1987 hunderte von bürgerbewegungen und hunderttausende „nein-danke“ prosteste gegen die nach heutigen gesichtspunkten total harmlose volkszählung gab, schaut heute jeder jedem per satelit auf die terasse, bleiben in foren alte aussagen und jugendsünden für die nachwelt und den arbeitgeber konserviert, fotografieren google-cars ungefragt städte und wohngebiete.

    wo ist die radikale jugend? studenten? grüne? jusos? ju?

    die großen datenschutz-themen früherer zeiten sind schon alle den bach runter. wir erinnern uns kaum noch an die heftige diskussion wegen abgetippter telefonbücher, die eine zuordnung von name und telefonnummer erlaubten. oder an die genehmigungspflicht von luftaufnahmen. das regt schon keinen mehr auf.

    google ist da nur ein weiterer großer sargnagel.

  3. was mich im zusammenhang mit den streetfotografen von google interessiert: wem gehört eigentlich mein virtuelles haus in google? und umgekehrt: was darf ich mit dem schaufenster meines bevorzugten münchner zigarrenhändlers in google künftig machen? darf ich dort eine anzeige schalten: „wenn sie auch hier ihre rauchware beziehen, dann sollten sie in sachen pr mal mit vibrio reden?“ darf ich aus dem fenster des münchner büros einer mit mir verfeindeten agentur in der google-variante eine fahne hängen lassen?

    oder nehmen wir einmal an, tim wurde von google fotografiert, wie er mit einer zigarre vor dem bayerischen landtag steht: darf ich ihm dann ein schild umhängen und zum virtuellen sandwichmann umfunktionieren? und ist das dann eine virtuelle demonstration in der bannmeile des bayerischen landtags?

    und wem gehöre ich in google?

  4. wem gehöre ich in google?

    interessante frage. anscheinend ist man in google herrenlos. es gibt dazu schon erste indizien. wenn man in google maps reinschaut, sieht man was auf einen zukommt:

    „hier wohnt meine dumme ex. wer es sich [es folgt eine beschreibung sexueller handlungen], sollte dort mal klingeln.“

    „hier lebt die alte Stasi-[es folgt die beschreibung eines schmitzigen paarhufers]!

    „die pizza hier ist absoult ungeniessbar“

    das wird sicher noch lustitsch … evtl nuss man später lizenzen zahlen, wenn man auf seinem büro-fenster webung stehen hat.

  5. Google ist weitgehend rechtsfreier Raum. Siehe dazu meine gebloggte Erfahrungen mit dem Löschen von Inhalten, die sich Google einmal gekrallt hat („Die Online-Geister, die ich rief„). Das ist für mich eindeutig Rechtsberaubung und Diebstahl geistigen Eigentums.

    Googles Reaktion? „Sue us!“

    (Und übrigens: Unser Firmensitz – und Gerichtsstand – ist 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, California…)

  6. … rechtsberaubung und diebstahl – so empfinden nur noch diejenigen, die die welt noch ohne handy, internet und bankautomaten kennen.

    für die heranwachsende generation in den schulen und unis ist der jetzige zustand mit den in suchmaschinen zusammengeklauten und kostenlos verfügbaren bits und bytes die normalität. sie hat hier überhaupt keine bedenken – im gegenteil. man versteht unsere skrupel gar nicht. selbst private infos werden als bringschuld ganz selbstverständlich ins netz gestellt. das ist cool.

    wir sind von gestern – auslaufmodelle.

  7. Wer sich über die fehlende Privatsphäre in seinem Eingenheim durch Google Autos und Satelitten echauffiert, dem empfehle ich – nach Einnahme einer höheren Dosis Herztropfen – das Portal:

    http://www.rottenneighbor.com

    Dort kann man die Eigenarten seiner Nachbarn mit der Google-Luftaufnahme des Häuschens verknüpfen, um so die Wohnqualität in seiner Gegend zu dokumentieren.

    Hier ein paar Beispiele für Eintragungen:

    Paranoide Frau, Tötet Katzen und Hunde, Pedophiler, Mäht seinen Rasen nicht, Raucher, Hund bellt dauernd, laute und unerzogene Kinder, stinkt, Alkoholiker-Familie, betrügt seine Frau, Holt die Polizei wenn gegrillt wird …

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