Listen der 10 wichtigsten Dinge in allen nur denkbaren Kategorien. Ein Hommage an Czyslansky, der in der Zehn eine magische Zahl sah (wie übrigens in allen anderen Zahlen auch).

Die TOP 10 meines Lebens

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was die „TOP 10“ Ihres Lebens sein könnten? Also die 1o Songs für die einsame Insel. Die 10 Songs, die Sie davon abhalten könnten, sich in einem echt schlechten Moment vor die U-Bahn zu werfen. Die 10 Songs, die Sie aus dem Koma wecken würden …

top10Ich grüble schon länger über diese, meine zehn Lieblinge nach. Deshalb sind es auch viele sehr alte Lieder, solche, die ich eben schon seit vielen Jahren liebe und denen ich immer noch nicht überdrüssig wurde.
Viele tolle Stücke musste ich schmerzhaft in die untere Hälfte einer TOP 20 verbannen, eine Reihenfolge innerhalb der Liste war da nicht auch möglich …

Hey Joe, Jimi Hendrix
A Real Mother For Ya, Johnny Guitar Watson
The Dock of the Bay, Otis Redding
Where Did You Sleep Last Night, Nirvana (unplugged)
I’ll Be Your Lover, Too, Van Morrison
Blue Eyes Crying in the Rain, Willie Nelson & Shania Twain
Nothing Else Matters, Metallica
Little Girl Blue, Janis Joplin
Soldier of Fortune, Deep Purple
Purple Rain, Prince & The Revolution

Wie sieht Ihre Top 10 aus? Was sagt Sie über Sie aus?
Nur zu, einfach in die Kommentare hinein.

Czyslanskys praktische Lebenshilfe – Weihnachtsgeschenktipps für die allerletzte Minute

Lesen Sie das auch immer? In ihrer Tageszeitung und in den Fernsehzeitschriften offenbaren Redakteure, was sie den liebsten unter den Weihnachtsbaum legen, welche Bücher, Filme auf DVD, CDs, Spielzeuge, Handies, Notebooks, PC-Spiele usw. unbedingt dieses Jahr verschenkt werden müssen.

Mal ganz abbesehen davon, ob das wirklich praktische Lebenshilfe oder eher eine Selbstinszenierung der Redakteure ist, die sich als 100% innovativ, 100& intellektuell, 100% trend-leading darstellen möchten – von diesen Tipps kann ich in den seltensten Fällen wirklich etwas gebrauchen. Der Großteil der dort empfohlenen Geschenke sind entweder dermaßen speziell, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wem ich ein solch ausgefallenes Buch schenken könnte, und davon gehört habe ich sowieso noch nie, oder sie liegen in Preiskategorien, die sich als Geschenk verbieten. 1.300 €uro für ein Ultrabook ist nicht gerade die Liga, in der ich meine Liebsten beglücke. Und für die weiß ich sowieso, was ich ihnen schenken werde. Schwieriger wird es ja bekanntlich bei den Verlegenheits- oder Pflichtgeschenken für Kollegen, Freunde, Kunden, Nachbarn. Czyslansky kann das besser.

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Die 13 besten Schallplatten meiner czehn Scheiben für die Insel

Czyslanskys Czehn

Vor wenigen Tagen hat mein geschätzter Czyslansky-Bruder Lutz Prauser hier seine zehn wichtigsten CDs vorgestellt. Das kann nicht unentgegnet bleiben. Freilich will ich mich hier nicht auf das reproduktionstechnische Niveau tönenden Scheibletten-Käses zurückfallen lassen – meinethalben kann die CD gerne durch MP3 oder hochauflösende Downloads  ersetzt werden – ich jage ihr nicht eine Träne hinterher. Es geht um Musik, um Vinyl, um Cover-Ästhetik, kurz: um Handfestes. Kommentare sind erlaubt, Kritik ist fehl am Platz.

Los geht’s. Schieben wir den Arm über die Einlaufrille:

Beginnen wir mit einigen ganz großen Kult-Scheiben. Wer sie kennt, kann verstehen, warum die Menschen so lange glaubten, die Welt sei eine Scheibe.

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Czehn mal was auf die Ohren

Vielleicht nicht auf den Tag genau, aber es ist jetzt 30 Jahre her, dass ich mir meinen ersten CD-Spieler und eine (!) erste CD gekauft habe. Damals hat mich das als Schüler ein gefühltes kleines Vermögen gekostet. Die CD war Chariots of Fire, der Soundtrack von Vangelis zu dem gleichnamigen Film. Nicht, weil ich ein besonderer Fan davon bin, sondern weil ich mich zum einen mit den elektronischen Klängen an den damals revolutionären glasklaren Klängen berauschen konnte.

Jetzt, da überall der Abgesang der Silberscheiben in den Medien angestimmt wird, ist eine gute Gelegenheit, sich einmal mitten in meine umfangreiche CD-Sammlung zu setzen und meine Blicke schweifen zu lassen. Ist ganz schön viel zusammengekommen in den vergangenen 30 Jahren. Ist auch ne Menge wieder weg: CDs, die auf Parties verloren gingen, bei Umzügen ausgemustert und über ebay oder Flohmärkte verhökert wurden, CDs, die im Müll gelandet sind, weil sie niemand mehr haben wollte. Aber der Bestand kann sich sehen lassen – finde ich jedenfalls. Weiterlesen

Rezensionen nichtgelesener Bücher – Nr.1

Beginnen möchte ich die neuen Czyslansky-Reihe „Rezensionen nichtgelesener Bücher“ mit dem neuen Buch von Tim Cole und das hat mehrere Gründe: Erstens hat er mir das Buch geschenkt, was schon mal ein sehr  guter Grund ist und zweitens ist es ganz neu und deshalb für mich nicht ganz so peinlich, dass ich es nicht gelesen habe. Ausserdem bin ich wahrscheinlich das einzige Mitglied der Czyslansky-Gesellschaft, das es es noch nicht gelesen hat, was ja die Grundvoraussetzung für diese Kolumne ist.

Tim Cole: Unternehmen 2020 – Das Internet war erst der Anfang. Praxiskonzepte für den Mittelstand

Dieses unverzichtbare Handbuch für jeden Unternehmer oder Manager, der die Zukunft nicht verschlafen will, ist gelb. Ein schönes Gelb. Es hat sogar ein leichter Verlauf von einem zarten Orange (oben) in ein sattes Gelb (unten).
Es hat 142 Seiten und auf dem Schutzumschlag ist sogar ein Foto von Tim.

Das epochale Werk ist ein Wegweiser in die Zukunft unseres Arbeitslebens. Der Autor erklärt nicht nur, wie sich Unternehmen durch die weiter fortschreitende Vernetzung verändern, sondern auch wie sich das auf uns als Mitarbeiter, Kunde und Mensch auswirkt – ein ausserordentlich spannendes Thema.
Trotz allem Wohlwollen muss ich auf einen eklatanten Fehler bereits im ersten Kapitel hinweisen: Tim spricht von den zwei Vätern des Internets, obwohl er weiss, dass das Internet drei Väter hatte, oder vielleicht besser zwei Väter und eine Mutter: Czyslansky!

Mein Fazit: Unbedingt kaufen

Top Ten Ekelerreger

Michael Kausch hat richtig festgestellt, dass Czyslansky die Zehn für eine magische Zahl hielt. Da er alle anderen Zahlen ebenfalls für magisch hielt, heißt das nichts. Dennoch wollen wir künftig in der Rubrik „Czyslanskys Czehn“ das Zahlenspiel fortsetzen. Diesmal: „Die 10 ekelhaftesten Dinge, die ich in meinem Leben gegessen habe“

1.    „lebendes Affenhirn“

Bei einer Rundreise mit dem Motorrad durch Südchina freundete ich mich mit unseren Führer an, der mich anschließend in Kanton in ein Lokal führte, in dem man Affen bei lebendigem Leib in ein Gestell festschraubte und ihnen Schädeldecke mit einer Stichsäge abtrennte. Das Tier winselte noch leise, zeigte aber ansonsten keine Regung. Das Gehirn wird mit einem Eierlöffel ausgelöffelt und schmeckt ziemlich fad – genau wie der Nachgeschmack des ganzen Abends.

2.    Hund

Als ich Anfang der 80er Jahre per Anhalter von Singapur nach Bangkok trampte, nahm mich ein Autofahrer mit in sein Dorf, wo wir um ein Feuer saßen und ein köstliches, scharf gewürztes Fleischgericht aßen. Ich war neugierig und fragte, was da sei. Er deutete daraufhin wortlos auf eines der Hunde, die zwischen den Gästen herumstreunten und meinte: „Lecker!“

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