Alle Beiträge von Vicky Liecks

Vicky Liecks enthüllt und twittert unter www.twitter.com/vickyliecks

Nach VW-Skandal jetzt auch noch Mercedes bei Trickserei erwischt. Exklusiv aufgedeckt von Vicky Lieks

Jetzt kommt es ganz dicke für die deutsche Automobil-Branche. Offensichtlich hat nicht nur Volkswagen in den U.S.A. mit getürkten Abgaszahlen hantiert: die Kollegen von Mercedes-Benz haben offenbar bei der Vorstellung ihres ersten Wagens, der gezielt für die Zukunft des  autonomen Fahrens entwickelt und auf der IAA vor wenigen Tagen der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, heftig getürkt.

autonomer mercedes

Stolz präsentierte Mercedes seinen ersten vorgeblich autonom fahrenden Prototyp. (Bild Mercedes)

Nach dem VW-Skandal folgt nun der Mercedes-Skandal

Röntgenbrille

Die Röntgenbrille der Autorin

Nun ist es mir aber gelungen mit meiner digitalen Röntgenbrille in einem unbeobachtetem Augenblick das Bild zu dokumentieren, das die Daimler-Leute uns nicht zeigen wollten:

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Vicky Leaks enthüllt: PKW-Maut bei Autokorsos kommt

Kaum hat Verkehrsminister Alexander Dobrindt sein Konzept für die PKW-Maut der Öffentlichkeit präsentiert und damit die öffentliche Diskussion erneut entfacht, sickert aus seinem Ministerium ein neues Vorhaben des umtriebigen Geldeintreibers durch. Offenbar noch aus Zeiten seines Vorgängers Peter Ramsauer stammt der Plan, eine Zusatzmaut für die Teilnahme an Autokorsos zu erheben. Eine Sachverständigenkommisison hat dazu bereits ein Gutachten erstellt, das Ramsauer allerdings nicht mehr weiterverfolgen konnte. Jetzt ist dieses Gutachten plötzlich wieder aktuell.
mautDer Zeitpunkt ist klug gewählt: Die Öffentlichkeit ist durch die Diskussion um die allgemeine Maut abgelenkt und durch die Androhung der Klagen vor der EU durch die benachbarten Österreicher und Niederländer bereits auf trotzige Solidarität mit Dobrindt eingeschwenkt. Die Akzeptanz steigt, nur um es den „Abzockern aus Österreich und den niederländischen Wohnwagenkolonnen- Straßenschnorrern und -blockieren mal so richtig zu zeigen“, wie unlängst Volkes Stimme auf Facebook verbreitete. Zudem zeigt sich Fußballdeutschland nach dem furiosen Sieg gegen Brasilen in bester Stimmung, da sitzt der Euro sowieso locker, da kommt es dann darauf auch nicht mehr an, ob man für die Teilnahme an einem Autokorso ein paar Euro bezahlen muss.
Wie aus dem Gutachten, das durch gezielte Indiskretion eines Mitglieds des Verkehrsausschusses gestern an die Öffentlichkeit geraten ist und das in Kopieform Vicky Leaks vorliegt, hervorgeht, ist die Maut für die Teilnahme an Autokorsos nach sportlichen Großereignissen, insbesondere Fußballspielen vorgesehen. Weiterlesen

Aktion „Gelber Engel“ – Die geheimen Pläne der Bundesregierung

ADAC

„Das Volk trägt den gelben Engel“

Wie aus geheimen, mir heute zugespielten Unterlagen hervorgeht, plant die Bundesregierung eine finale Lösung der Skandale um den größten Verein Deutschlands. Wie aus einem Mitschnitt der Telefonate der Kanzlerin durch die NSA hervorgeht, soll der ADAC mittelfristig an China verkauft werden. Die unter dem Code „Gelber Engel“ laufende Planung wurde von Merkel in einem Telefonat mit dem chinesischen KP-Chef Xi Jinping festgehalten: „Lieber Genosse Xi, wir gehen davon aus, dass Ihre Regierung die Erfahrungen des ADAC bei der freisinnigen Interpretation von Wahlergebnissen zu schätzen weiß. Auch die Marke ‚Gelbe Engel‘  dürfte sich gerade in China bestens bewähren.“ Nach meinen Informationen plant China die Übernahme sämtlicher Immobilien und Mobilien, sowie von allen Vorstandsmitgliedern und sonstigen leitenden Verbandsmanagern. Der Kürzel ADAC bleibt erhalten, wobei das „C“ künftig für „China“ steht: „Allgemeiner Demokratischer Autoverband Chinas“.

Vicky Liecks deckt auf: Nutella ist geschlechtslos

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5 Kilo geschlechtsloser Masse

Seit Jahr und Tag tobt in deutschen Haushalten der Streit, ob es die oder das Nutella heißt. Dabei stehen sich die Fronten unversöhnlich gegenüber. Und beide haben schlagkräftige Argumente.
Derweil haust im äußersten Westen der Republik eine Minderheit, die allen Ernstes behauptet, dass Twitters liebste Nahrung  der Nutella heißt. Das ist natürlich absurd und kann nicht mal mit dem schlechten Kalauer, es müsse ein männliches Produkt sein, schließlich enthalte die braune Masse Nüsse, begründet werden. Dass die braune Masse weder Nüsse noch Eier enthalten muss, hat die deutsche Geschichte ja wohl eindrucksvoll bewiesen. Das sei nur am Rande erwähnt, um den Kalaueristen zuvor zu kommen.
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Weltmännertag? So ein Unsinn, heute ist Welttoilettentag

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Liebe Jungs von Czyslansky (wobei Jungs die Sache nicht so ganz trifft),

Ihr seid echt nicht auf dem Laufenden. Der Weltmännertag ist echt überholt. Alles kalter Kaffee, was Ihr dort zusammengetextet habt. Heute ist nicht nur Männertag, heute ist auch Welttoilettentag. Kein Witz. Das ist seit 2001 so, wurde von der Welttoilettenorganisation ausgerufen und soll – so Wikipedia – die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wachrütteln. Er will Tabus beseitigen, statt weiterhin zu verdrängen, dass das Toilettenproblem für einen Großteil der Menschheit nicht gelöst ist. Von den nationalen Regierungen wird gefordert, mindestens drei Prozent ihrer Ausgaben für Sanitär- und Wasserversorgung aufzuwenden, aber auch die Korruption im Wassersektor zu bekämpfen.

Jetzt wisst Ihr Bescheid. Das ist also ernst gemeint und verdient es, sich mit dieser Problemstellung auseinanderzusetzen. Wissen wir doch alle, dass auf dem Lokus gut denken, neuerdings auch gut twittern oder chatten ist – ein Ort der Kreativität, der Nachdenklich- und Besinnlichkeit, der es verdient hat, gewürdigt zu werden. Ist zum Beispiel die Latrine der Ort reformatorischer Erkenntnis, wie die Lutherforschung sinniert, um nur ein Beispiel zu nennen? Weiterlesen

So will Schäuble den Euro retten: Vicky Liecks enthüllt die geheimen Pläne der Bundesregierung

Jetzt ist es raus: die Bundesregierung plant statt einer umfangreichen Reform des Finanzmarkts eine große Kalenderreform. In einem internen Papier aus dem Bundesfinanzministerium heißt es: „Europa muss sich entscheiden, ob es eine einheitliche Währung haben will, oder einen einheitlichen Kalender. Beides wird auf Dauer nicht möglich sein.“

Dabei klingen die Planungen aus Schäubles Haus verwegen: Dreh- und Angelpunkt des großen Rettungspakets ist der sogenannte Tax Freedom Day, in Deutschland und Österreich auch als „Steuerzahlergedenktag“ bekannt. Darunter wird gemeinhin der Tag verstanden, bis zum dem – in der Sprache des Bundes der Steuerzahler – der Bürger für den Staat arbeitet. In Deutschland ist dies in diesem Jahr nach Berechnungen der Analysten von PwC der 3. Juni (Quelle). Bis zu diesem Tag floss das gesamte Einkommen der Steuerzahler an den Staat, während ab dem 4. Juni in die eigene Tasche gewirtschaftet wurde.

Das topvertrauliche Memorandum Schäubles, das Vicky Liecks jetzt zugespielt wurde, geht davon aus, dass in allen Euro-Ländern das Jahr mit dem Tax Freedom Day endet:

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Vicky Liecks deckt auf: Bei Wulff-Nachfolge läuft alles auf Hans Czyslansky zu

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Noch am Freitag Abend trafen sich die Spitzel der Parteien im Hinterzimmer des Berliner Restaurants Borchardt bei Schnitzel und Kartoffelsalat zur ersten Beratung um eine Nachfolgelösung für den zurücktretenden Christian Wulff. Mutti hatte eingeladen und alle waren gekommen: Philipp Rösler für die FDP, Sigmar Gabriel für die SPD, Horst Seehofer für die Bayern, Linksaußen Klaus Ernst und Jürgen Trittin für die Grünen. Exklusiv hat Vicky Liecks dem Czyslansky-Blog ihre vertrauliche Mitschrift zugespielt, aus denen wir die interessantesten Passagen hier vorlegen. Unkommentiert, ungeschminkt, unglaublich.

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EU-Netzberater Guttenberg plant Urheberrechtsnovelle für das World Wide Web

Copy-Gutti im neuen Amt (das Foto wurde von der NDR-Sendung extra3 geguttenbergt)

Eine schlimme Lücke in der Kommunikationsabteilung der EU-Kommissarin Neelie Kroes hat gestern zu der verfrühten Ankündigung von Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg als EU-Berater für internationale Netz-Fragen geführt. Eigentlich sollte die Bestellung Guttenbergs erst im Januar kommuniziert werden – gemeinsam mit einer Vorlage für eine umfassenden Novellierung des Urheberrechts in Bezug auf das World Wide Web. An dieser Reform hat Guttenberg seit seinem Rücktritt aus der bundesrepublikanischen Politik im Geheimen zusammen mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange in einem abgeschiedenen Cottage im britischen Goodhill gearbeitet. Demzufolge soll das Urheberrecht auf ein Mengenrecht umgestellt werden: künftig sollten im Rahmen einer neuen „Compilierungsregulation“ jeweils bis zu 80 Prozent alle elektronisch publizierten Dokumente aus beliebigen Quellen übernommen werden dürfen – ohne dass der Urheber der übernommenen Inhalte dagegen irgendwelche Ein- oder Ansprüche gelten machen kann. „Copy-and-Paste-Compilierung wird zum Merkmal des neuen Urheberrechts, das wir mit aller Kraft weltweit durchsetzen wollen“ – so der interne Vermerk des Freiherren im Präbämbel der mir zugespielten EU-Vorlage. Ob das vorzeitige Bekanntwerden der Bestellung von „Copy-Gutti“ – wie ihn Assange zärtlich nennt – nun das ganze epochale Werk gefährdet ist schwer zu beurteilen.

Vicky Liecks deckt auf: Französische Sozialisten wollen “Homme de Flies” zum Präsidentschaftskandidaten küren

profiterole

Le candidat Jörg Homme de Flies

Bei einem gemeinsamen Abendessen im Dobler’s, einem kleinen und feinen französischem Restaurant im Herzen Mannheims, haben sich gestern Ségolène Royal und Martine Aubry auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Staatspräsidenten geeinigt. Der Kandidat, der den über eine Sex-Affäre gestolperten Dominique Strauss-Kahn (DSK) ersetzen soll,  ist in Frankreich noch weitgehend unbekannt. Es handelt sich dem Vernehmen nach um Jörg Homme de Flies, einen – und das ist die eigentlich Überraschung – gebürtigen Deutschen, der allerdings aus dem grenznahen Lörrach stammt. Ségolène Royal äußert sich in einer geheimen Depesche, von der mir eine Abschrift vorliegt, begeistert vom Kandidaten: “Mit Homme de Flies können wir sicher sein, dass wir keinen zweiten DSK-Skandal erleben werden. Das hat er eindeutig bewiesen.”

In den Reihen der französischen Opposition ist man da anderer Ansicht. Dort geht in Anspielung an die berufliche Vergangenheit des linken Kandidaten als Meteorologe bereits das böse Wort vom “candidat des profiteroles”(1) um.

(1) profiterole = franz. für “Windbeutel”