Geschrieben von Sebastian v. Bomhard am 28 Jun 2010

Christian Wiedermann

Ich hasse Christian Wiedermann. Ja, das ist vielleicht ein bisserl hart. Und vielleicht gibt es ihn nicht mal. Das hat er neben seiner Frisur mit Marcell D’Avis gemeinsam. Oder auch Marcel Davis, der weiss vermutlich inzwischen selbst nicht mehr, wie er sich schreibt. Er ist dieser nervige angebliche Leiter der Kundenzufriedenheit bei 1&1. So eine Art Cheerleader also.

Alexander Broy hat neulich herausgestellt, dass hinter Davis der Schauspieler Gerd Logan steht. Aber das ist ja auch Quatsch, von meinen ausgezeichneten Geheimdienstkontakten wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass auch Gerd Logan nicht existiert. Er wird von Chris Geletneky gespielt. Wer den spielt, weiß ich nicht. Aber ich hasse ja auch nicht Marcell Davis, ich hasse ja Christian Wiedermann.

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Autor Sebastian v. Bomhard Dieser Artikel wurde von Sebastian v. Bomhard geschrieben.
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Geschrieben von Alexander Broy am 17 Jun 2010

Marcell Davis bringt Käse aus Holland

Wer ist eigentlich Marcell Davis? So eine Frage kann nur einer stellen, der keinen Fernseher besitzt, also ich.
In einem Kommentar wurde ich auf ihn angesprochen, also: losgoogeln. Bei Marcell Davis handelt es sich um die neue “Clementine” oder “Frau Antje aus Holland” des deutschen Werbefernsehens und zwar im Dienste des Telefon/Internet Providers 1und1.

Er scheint die Freunde dieses sequentiellen Videomediums unglaublich zu nerven, wenn man den emotionalen Beiträgen und Kommentaren glauben kann. Marcell Davis wird dem Zuschauer als Leiter der Kundenzufriedenheitsabteilung von 1und1 verkauft, der sich geradezu rührend um die Zufriedenheit seiner Kunden kümmert. Er veröffentlicht sogar seine eigene E-Mailadresse, um immer erreichbar zu sein … alles so authentisch, ich bin gerührt und fast ein wenig traurig, nicht zu den zufriedenen Kunden von Herrn Davis zu gehören.

Recht schnell wird anscheinend der Schauspieler Gerd Logan (Freitag Nacht News) als der “wahre” Marcell D’Avis (alternative Schriebweise) entlarvt und die Werbung wirkt schon gar nicht mehr so authentisch, aber was hatten wir denn gedacht?  Fragen wir etwa Hugh Laurie wenn bei uns Lupus diagnostiziert wird? Ruft Barack Obama bei Terrorgefahr etwa Kiefer Sutherland an?

Die Youtubegemeinde zahlt es den 1und1ern jedenfalls gehörig heim und straft ihre bescheuerten Werbespots mit hunderten von Persiflagen ab, aber kein Video ist so blöd wie das Original.

-=-  

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Geschrieben von Michael Kausch am 19 Nov 2009

Erstmals Bewegtbild-Werbung in Printobjekten. Otto’s elektronisches Daumenkino

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Vor mehreren Jahren habe ich händeringend nach einem Werbekunden gesucht, mit dem ich eine Daumenkino-Anzeige in einem IT-Magazin realisieren wollte. Leider hat sich nie ein Werbeleiter mit Phantasie – und Budget – gefunden. Jetzt hat mich die Zukunft eingeholt: In Kürze erscheint das erste elektronische Daumenkino in der Zeitschrift Gala.

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Geschrieben von Tim Cole am 18 Sep 2009

Arbeitslos durch Twitter

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Suchrätsel mit Restaurantkritiker: Wer ist der Reifenverkäufer?

Warum Twittern, wenn es einen den Job kosten könnte? Vor dieser Frage stehen neuerdings die Tester des “Guide Michelin” in New York: Einerseits leben sie und der Ruf ihres Restaurantführers vonihrer Anonymität. Aber andererseits will man ja mit der Zeit gehen, um nicht als altmodisch dazustehen. Der Kompromiss: Wenn ein Tester beispielsweise einen Tweet absetzen will wie: “Lunch at Jaiya, renovations stll under way, but looks good. Yummy spring roll”, dann landet diese zunächst bei einem Vorgesetzten in der Michelin-Zentrale, der ihn prüft und freigibt. Man fürchtet offenbar, dass andere Twitter-User, die ebenfalls in dem Lokal gegessen haben, sich uhtereinander abstimmen und ausknobeln könnten, wer der geheimnisvolle “Michelin inspector” war. Womit dessen Karriere abrupt zu Ende wäre.

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Geschrieben von Sebastian v. Bomhard am 11 Jul 2009

Claqueure

Bei pressetext.de gefunden:

Twitter-Follower stehen online zum Verkauf

Anbieter verhökert 1.000 User um 50 Euro

Ja was ist das denn? Wie herzlos, da verkauft jemand seine Anhänger? 1000 Bewunderer sind ihm gerade mal 50 Euro feil? Das klingt ja völlig absurd. Da hat einer mal 1000 Jünger, das reicht für eine mittelgrosse Sekte. So etwas sollte doch mehr wert sein als 50 lumpige Silberlinge. Viel mehr wert. Was steckt da wohl dahinter? weiter lesen »

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Geschrieben von Tim Cole am 18 Mai 2009

Keine Werbung für Czsyslansky!

In letzter Zeit treten immer häufiger Interessenten an die Gesellschaft der Freunde Czylanskys mit dem Ansinnen heran, Werbung auf der Website des genialen Vordenkers der digitalen Revolution schalten zu dürfen. Dies hat eine durchaus kontroverse Diskusssion ausgelöst, die stellenweise das übliche Dekorum des ansonsten der reinen Lehre Czyslanskys geweihten Quorums zu stören droht.

Da einerseits die Gesellschaft dank der Tantienmen aus den unzähligen Erfindungen des großen Meisters (das Internet, die Coca Cola-Formel, das Perpetuum Mobile et al.) finanziell unabhängig ist, die Gesellschafter andererseits dem Lebensmotto Czyslanskys verpflichtet sind (“Geld macht nicht glücklich, aber es finanziert die Illusionen”), wären Werbeeinnahmen aus der Vermarktung der überaus erfolgreichen Online-Präsenz willkommen. Andererseit ist ein gewissenes Enui einzelner Gesellschafter unüberhörbar, etwa Michael Kausch (“… das bringt ja nur geld und wir wissen dann nicht wohin damit”).

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Geschrieben von Tim Cole am 22 Jan 2009

Obama darf seinen Blackberry behalten

Obama und sein Lieblingsspielzeug

“They’re going to pry it out of my hands.” (Barak Obama am 13. Januar 2009. Foto: AP)

Die digitale Glaubensbemeinschaft kann aufatmen: Obama kriegt seinen geliebten Blackberry wieder zurück! Nicht nur Czyslansky war entsetzt, als die Nachricht durchsickerte, dass Amerikas COPAZ (“coolster Präsident aller Zeiten”) seinen ständigen elektronischen Begleiter an der Tür zum Weißen Haus abgeben sollte (siehe “Kein Blackberry für Obama“). Doch nun meldet das angesehene Politikmagazin “The Atlantic” Entwarnung: “Obama Keeping His Blackberry After All“.

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Geschrieben von Christoph Witte am 21 Jan 2009

Ausgaben für Suchmaschinen-Marketing sinken erstmalig

Im vierten Quartal 2008 haben die Werbetreibenden in den USA weniger für Online-Search-Marketing ausgegeben. Im Jahresvergleich sanken die Umsätze um acht Prozent. Das berichtet der Silicon Alley Insider.

Das muss eine extreme Ernüchterung für alle sein, die dachten, Online-Werbung, vor allem Search, würde auch in der Krise wachsen. Das Argument der Werbegurus: Die Umschichtung der Gelder von Print und TV in Richtung Internet, speziell Suchmaschinen-Marketing würde ausreichen, um auf dem Wachstumspfad zu bleiben. Da scheinen sich offenbar einige Leute verkalkuliert zu haben. Man darf gespannt sein, wie sich diese Nachrichten auf die Aktienkurse von Google und Co.auswirken.

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Geschrieben von Tim Cole am 28 Nov 2008

Auf den Hund gekommen

Ich fülle dauernd irgendwelche Online-Formulare aus, um mir Zugang zu irgendwelchen mehr oder weniger nützlichen oder unterthaltsamen Websites zu beschaffen oder um etwas in einem E-Shop zu bestellen. Und da heißt es jedesmal von Neuem: Name eintragen, Strasse, Postleitzahl, Wohnort, Telefonnummer, E-Mail, manchmal wollen die auch noch die Faxnummer (obwohl ich seit Jahren kein Fax mehr gesendet habe und nur selten einen bekomme), häufig auch mein Geburtsdatum, beim Online-Einkauf natürlich auch die Kreditkartennummer. Und falls ich mein Passwort einmal vergessen sollte, werde ich häufig auch nach dem Geburtsnamen meiner Mutter oder dem Vornamen meines Hundes gefragt.

Leider habe ich gar keinen Hund, aber ich sollte mir vielleicht einen zulegen. Den könnte ich dann auf solche Leute wie den Betreiber von Vistaprint hetzen.

Eigentlich ist Vistaprint eine ganz tolle Firma: Es handelt sich um eine Druckerei, die Visitenkarten, Briefbögen und andere unverzichtbare Kommunikationsmittel liefert. Man kann dort per Internet bestellen, tippt (wieder mal) seine persönlichen Daten ein und bekommt das Gewünschte pünktlich und zu einem wirklich günstigen Preis ins Haus geliefert.

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Geschrieben von Tim Cole am 18 Nov 2008

Geheimnisvoller Kampfstern

Virales Marketing ist zwar der letzte Schrei, aber im Grunde doch ein alter Hut. Es geht darum, Endverbraucher – vulgo: User – dazu zu bringen, Werbebotschaften eines Anbieters als eigene Empfehlung auszugeben oder, besser, selbstgebastelte Werbebotschaften zu produzieren. „User-generated content“ ist sozusagen die Königsdisziplin dieser noch jungen Branche. Dass dabei gelegentlich von Anbieterseite aus nachgeholfen wird, ist ein offenes Geheimnis. „Seeding“ nennt man das, wenn nämlich die Firma scheinbar von Usern generierte Inhalte so geschickt bei Bloggern oder auf YouTube platzieren, dass alle glauben, sie seien wirklich von Unbeteiligten gemacht, was natürlich die Glaubwürdigkeit immens erhöht.

Ich hatte gestern Abend Gelegenheit, mal hinter die Kulissen dieses noch ziemlich jungen und vor allen ziemlich undurchschaubaren Ablegers der Werbebranche zu blicken. Anlass war ein Vortrag von Dominik Kuhn, dem ungekrönten König des viralen Marketing. Sie kennen Kuhn vielleicht nicht, aber garantiert haben Sie schon einen Link auf seinen berühmtesten viralen Werbefilm, „Todesstern Stuttgart“, irgendwann einmal von einem Bekannten zugemailt bekommen. Es handelt sich um einen Clip aus „Star Wars“, wo ein Kriegsrat des Galaktischen Imperiums in eine fiktive Vorstandssitzung eines schwäbischen Unternehmens verwandelt wird.

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Autor Tim Cole Dieser Artikel wurde von Tim Cole geschrieben.
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