Geschrieben von Michael Kausch am 20 Jul 2009

twitter-imagetracker sagt: mond besser als obama, microsoft schlechter als google!

tweetfeel

a propo apollo 11: haben sie schon mal obama mit dem mond verglichen? tweetfeel macht es möglich: dieses seltsame tool wertet tweets aus – vor allem aus dem amerikanischen raum – und zählt positive gegen negative, zustimmende gegen kritische tweets zum suchbegriff. so kommt der mond derzeit auf eine zustimmungsrate im twitter-weltall von 90 prozent, obama hingegen nur auf 65 prozent.

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Geschrieben von Tim Cole am 30 Mrz 2009

SZ Online: Heute steht drin, was gestern passierte…

Was für eine Wahl: Screenshot der SZ-Onlineausgabe vom 30.3.09

Was für eine Wahl: Screenshot der SZ-Onlineausgabe vom 30.3.09

Es ist auch unter den Anhängern Czyslanskys immer wieder ein Klagen und Lamentieren über den Niedergang des deutschen Qualitätsjournalismus und über die Fehlsichtigkeit deutscher Verleger und Redakteuren gleichermaßen in punkto Online-Chancenerkennung zu vernehmen. Und dass sich die gute, alte Tante SZ im Internet nicht gerade mit Ruhm bekleckert, war schon mal Thema an dieser Stelle (siehe “Die Süddeutsche hat das Internet verpennt” vom 4.12.08). Falls es noch eines weiteren Anschauungsbeispiels bedarf, empfehle ich einen Blick auf die aktuelle Online-Ausgabe von Münchens Vorzeigeblatt.

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Geschrieben von Tim Cole am 22 Jan 2009

Obama darf seinen Blackberry behalten

Obama und sein Lieblingsspielzeug

“They’re going to pry it out of my hands.” (Barak Obama am 13. Januar 2009. Foto: AP)

Die digitale Glaubensbemeinschaft kann aufatmen: Obama kriegt seinen geliebten Blackberry wieder zurück! Nicht nur Czyslansky war entsetzt, als die Nachricht durchsickerte, dass Amerikas COPAZ (“coolster Präsident aller Zeiten”) seinen ständigen elektronischen Begleiter an der Tür zum Weißen Haus abgeben sollte (siehe “Kein Blackberry für Obama“). Doch nun meldet das angesehene Politikmagazin “The Atlantic” Entwarnung: “Obama Keeping His Blackberry After All“.

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Geschrieben von Michael Kausch am 21 Jan 2009

so muss eine interaktive tagesschau aussehen

obama

meine liebe kollegin susanne müller-zantop hat mich heute auf eine wirklich phantastisch gelungene aufbereitung der gestrigen inaugurationsrede von barack obama hingewiesen: die new york times hat die komplette rede nicht einfach online gestellt, sondern neben den vodcast das komplette manuskript der rede eingestellt, dass sich parallel zum fortschritt der videomitschnitts durchscrollt. dabei ist das manuskript über eine volltextrecherche durchsuchbar. man kann zu jedem suchergebnis im manuskript und damit auch im video springen. das manuskript ist sauber gegliedert und wurde um sinnvolle links auf ergänzende informationen erweitert. so lässt sich einerseits der vortrag bestens analysieren. und andererseits wird diese wunderbare rede (ja tim: ich finde ihn auch großartig!) tatsächlich zum ausgangspunkt weiterer recherchen.

ja – genau so muss eine interaktive tagesschau künftig aussehen. schaut doch einfach mal rein:

http://www.nytimes.com/interactive/2009/01/20/us/politics/20090120_INAUGURAL_ANALYSIS.html?hp#

das beste aber ist: die nyt kommuniziert das ganze im gewohnt ruhigen und klassischem design. man möchte seinen fernseher samt diesem unsäglich kunterbunten heute journal glatt eingraben.

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Geschrieben von Tim Cole am 17 Nov 2008

Kein Blackberry für Obama

Die Nachricht des Tages trifft uns Techies hart: Obama (“The Chosen One”) muss seinen Blackberry an der Eingangstür des Weißen Hauses abgeben!

Die Vorstellung war einfach zu schön, um wahr zu sein: Ein US-Präsident, der per E-Mail regiert, der regelmäßig surft! Das Oval Office als papierloses Büro! Das erste Staatsoberhaupt mit einem eigenen Profil auf Facebook. POTUS postet auf Twitter! Das wäre wirklich Politik 2.0 gewesen.

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Geschrieben von Tim Cole am 05 Nov 2008

Das Internet hat gewonnen!

Barack Obama / DC Examiner
Quelle: The DC Examiner

Der Sieg Barack Obamas ist auch ein Sieg des Internet.

Während Politologen und Wahlstrategen noch monate- oder jahrelang darüber debattieren werden, wie es der schlacksige Nobody mit den abstehenden Ohren geschafft hat, sich in kürzester Zeit bis zum wohl mächtigsten Mann der Welt empor zu boxen, ist eines klar: Ohne die Macht der Neuen Medien wäre er niemals so weit gekommen.

Obama und seine Berater sind vielleicht die ersten echten Vertreter einer ganz neuen Politikergeneration die verstanden hat, dass Politik in Zukunft nicht mehr von oben nach unten, sondern von unten nach oben funktionieren wird. Ja, es gab schon lange den Begriff „Graswurzelbewegung“, aber das war ungefähr so ehrlich gemeint wie die Floskel „König Kunde“. In Wahrheit haben die Politiker dem Bürger gesagt, was er zu wollen hat. Dafür bekommen ja bei uns jetzt insbesondere die SPD-Oberen ganz deutlich die Quittung. Man stelle sich vor, Frau Ypsilanti hätte ihre Parteibasis erst mal online diskutieren lassen, bevor sie sich auf das Abenteuer mit den Linken einließ…

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Geschrieben von Christoph Witte am 15 Okt 2008

Heute gefunden: Achtung: keine IT drin, aber viel Obama

Diese Video ist wirklich sehenswert. Hier wird beschrieben, wie Barrack Obama die Wahl in Florida gewinnen kann.

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Geschrieben von Tim Cole am 14 Okt 2008

Die Macht des Bloggers

Ein wiederkehrendes Thema auf dieser Blogsite ist die Frage nach der Macht des Bloggers. Klar: Alle Czyslanskys führen seit Jahren ein Online-Tagebuch, und man möchte gerne wissen, ob man das eigentlich nur zum Zwecke der Selbstbefriedigung tut, oder ob einem Blog sozusagen die vielzitierte „Kraft der Feder“ innewohnt, die gemeinhin nur die klassischen Medien wie Zeitung, Funk oder Fernsehen für sich in Anspruch nehmen. Oder noch ein Stückchen höher gehängt: Sind Blogger Angehörige der vierten Gewalt im Staat, und kann das, was sie schreiben, den Gang der Geschichte verändern oder wenigstens teilweise beeinflussen?

Wenn ja, dann lässt sich diese Macht des Bloggers natürlich theoretisch auch mißbrauchen, so wie diejenigen, die das einstige Nazi-Parteiblatt „Der Stürmer“ herausgaben, die Macht des gedruckten Wortes für ihre finsteren Zwecke korrumpiert haben.

Ein besonders krasses Beispiel dafür ist das Gerücht, Barack Obama sei ein Muslim. Fakt ist: Obama wurde von seiner alleinerziehenden Mutter, eine weiße Atheistin, und seinen protestantischen Großeltern in Hawaii großgezogen, sein Vater, ein nichtpraktizierender Muslim aus Kenia, verließ Frau und Sohn, als Obama noch ein Kind war. Trotzdem tauchen entsprechende Gerüchte aber immer wieder auf, und man fragt sich, woher sie wohl stammen könnten.
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Geschrieben von Christoph Witte am 29 Sep 2008

Ganz schön dumm

perfide und witzig, ein Interview mit Sarah Palin, der republikanischen Bewerberin für das Amt des amerikanischen Vize-Präsidenten, aus dem Mund einer blonden Schönheitskönigin. Aus so anderem Kontext beschallt, fällt die Palinsche Blödheit erst so richtig auf.

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Geschrieben von Michael Kausch am 28 Aug 2008

czyslansky, obama, der sklavenhandel und die österreichische marine

Lloydarsenal

es war ein ebenso großer, wie glücklicher zufall, dass ich während meines diesjährigen urlaubs an einem sonnigen mittwochnachmittag im wunderschönen antico caffè am piazza constituzione der sardischen hauptstadt cagliari saß, traf ich doch dort auf die überaus eindrucksvolle gestalt eines mannes in den gehobenen 70igern, die “la nuova sardegna” unter einem, die “europeo” unter dem anderen arm. ich kam mit ihm schnell über die qualität des dargebotenen marrocchino ins gespräch und es stellte sich alsbald heraus, dass es sich bei meinem gegenüber um keinen geringeren, als den unter den archivaren der welt hoch gelobten marcello umbria handelte, den ehemaligen leiter des museo del mare trieste, des ebenso wunderbaren, wie leider noch allzu unbekannten triestiner marinemuseums. vor jahren schon war ich bei einem besuch dieses ehrenwerten hauses auf die lange tradition der österreichischen seeschifffahrt aufmerksam geworden, auf maritime helden wie josef ludwig franz ressel, einem österreicher, dem die erfindung der schiffsschraube zu verdanken ist, und dem im erwähnten museum zu recht ein ganzer raum im obergeschoss des hauptgebäudes gewidmet ist. im laufe einiger gläschen vorzüglichen vernaccia di oristano kam mein freund, wie ich ihn heute nennen darf, marcello auf ein thema zu sprechen, bei dem ich im gedenken an unser schönes czyslansky-projekt spontan die ohren spitzte: die geschichte des österreichischen sklavenhandels.

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