Geschrieben von Michael Kausch am 17 Aug 2010
Ronol – so wertvoll wie eine kleine Firewall!
Fette Finder sind eine Gefahr für die Sicherheit unserer Daten. Und Ronol ist ein Beitrag zum Datenschutz.
Ronol reinigt nämlich nicht nur empfindliche TFT-Monitore, sondern schützt auch Ihre Passwörter zuverlässig!
Ein Sprühreiniger als Tool für IT-Sicherheit? Was soll der Quatsch?
Ist kein Quatsch: Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania haben herausgefunden, dass man Passwörter auf Grund der Fettspuren auf Touchscreens von Smartphones herausfinden kann. An häufig berührten Stellen – also da, wo man die Passwörter eingibt – ist der Fettfilm, den unsere Fettfinger hinterlassen, dicker, als an anderen Stellen. Verräterische Schlieren verraten auch noch die Reihenfolge der eingegebenen Ziffern. Hierzu haben die Forscher Bildschirme fotografiert und in einem Bildbearbeitungsprogramm ein wenig aufbereitet. In neun von zehn Fällen konnten so die Passwörter (Ziffernfolgen, die beim Start der Geräte eingegeben werden) geknackt werden. Getestet wurden HTC G1 und Nexus-Geräte.
Das Smartphone eines durchschnittlichen Schmierfinks (Foto: University of Pennsylvania)
Also liebe Fettfinger: Eine gute Flasche Ronol ist so wertvoll wie eine kleine Firewall!

Und genau da setzt die Geschäftsidee dieses Herren und seines Partners 
Ist Datenschutz eigentlich CIO-Sache? Manchmal ist sie es zwar per Definition, weil der IT-Chef auch gleich zum Datenschutz-Chef erkoren wurde (weil es kein anderer machen wollte) , aber moralisch fühlt er sich meistens nicht zuständig. Natürlich sind die Datenschutzskandale bei Bahn, Telekom oder Schlecker und co. völlig ohne Zutun der IT entstanden. Dass Daten unautorisiert erhoben, für missbräuchliche Auswertungen herangezogen werden oder in falsche Hände geraten, liegt meistens nicht an der internen IT. Allerdings geht es auch nicht ohne sie. Es hat überhaupt keinen Sinn, Mitarbeiter nach dem Grund für ihr Krankfeiern zu fragen, wenn das Unternehmen die Antworten nicht speichert und auswertbar macht. Also lässt sich mit Fug und Recht behaupten: Jeder Missbrauch von Daten wird erst durch die IT und die Leute möglich, die Systeme und Applikationen zur Verfügung stellen und dafür verantwortlich sind. 


