Geschrieben von Michael Kausch am 28 Jul 2010
“Wissenschaftler aus Deutschland und Südtirol haben das Erbgut der Gletschermumie Ötzi entschlüsselt.” Diese Meldung füllte das Frühsommerloch zahlreicher Gazetten im Inn- und Ausland. Carsten Busch von der Universität Tübingen, die sonst eher durch ihre Literaturwissenschaftler glänzt, verrät: “Wir haben 95 Prozent der DNA gelesen.” Warum aber sollen die Ergebnisse dieser umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen erst im Sommer 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt werden? Warum sollen wir erst dann erfahren, ob es noch Nachfahren Ötzis gibt. Und wo diese leben? Wozu die Geheimnisstuerei? Wer war Ötzi?

Bild 1 Links: Agarosegelelektophorese der Ötzi-DNA, rechts: zum Vergleich die nahezu völlig identische Aufnahme der DNA Czyslanskys.
Czyslansky weiß mehr! Uns wurde ein Dossier mit vertraulichen Analyseergebnissen der Kollegen der Europäischen Akademie Bozen zugespielt, die gemeinsam mit der Uni Tübingen, sowie eines Biotechnologie-Unternehmens aus Heidelberg an der Untersuchung der Mumie beteiligt war. Und daraus geht zweifelsfrei hervor: Ötzi war ein Czyslansky!
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 30 Jun 2010

Czyslanskys Fab Four im Flughafen Munich (Michael Kausch ist unser Pete Best)
Heute ist ein großer Tag. Ja, gut, Deutschland wählt sich einen neuen Bundespräsidenten, aber darum geht es gar nicht. Heute ist der Tag, an dem die Welt den Bloggern gehört. Das ist wörtlich gemeint: „Die Welt“, oder jedenfalls die Kompaktausgabe der Tageszeitung, wird heute von Bloggern produziert. Und vier Mitglieder der Gesellschaft der Freunde Czyslanskys sind mittendrin.
Von schäumender Vorfreude aus dieses bislang einzigartige crossmediale Experiment war aber in der Abflughalle des Münchner Flughafens noch nichts zu spüren, als sich Christoph Witte, Sebastian von Bomhard, Alexander Broy und der Schreiber dieser Zeilen bei lauwarmer Morgen-Latte und belegte Brötchen von schwammartiger Konsistenz versammelten. Jedenfalls hielt sich die gemeinsame Mitteilsamkeit, offline wie online, in Grenzen. „Wir würden ja Live-Bloggen, wenn wir schon wach wären“, fasste SvB die Stimmung in einem für die Uhrzeit erstaunlichen Ausdruck von Feinformulierung feststellte.
Im Taxi zum Springerhaus dagegen schienen sich die schlaffen Lebensgeister wieder aufzurichten. Zitate von Ringelnatz, Anekdoten über die Witwe von Michael Jackson sowie eine ausführliche lexigrafische Erörterung des Begriffs „Hagiografie“ verkürzten die Fahrt. Nun warten wir auf den Startschuss: Um 11:15 treffen sich rund 20 Blogger, darunter Robert Basic (@robertbasic), Jim Jarvis und Tina Pickhardt (@PikiHH), zur Redaktionskoferenz.
We’ll keep you posted, und zwar auf #weltkompakt
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Medien & Politik, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 28 Feb 2010
Der griechische Reeder Aristoteles Onassis – hier auf seiner Yacht “Christina O.” – war ein guter Freund Czyslanskys
Im Rahmen aktueller Recherchen über hervorragende griechische Wirtschaftsführer und -wissenschaftler – publizistisch arbeite ich eher antizyklisch – bin ich jüngst auf eine interessante Ansichtskarte Czyslanskys gestoßen, die dieser an Ostern 1953 aus seinem Kurzurlaub bei Aristoteles Onassis seinem Berliner Freund Gustav Grünkern zugedacht hat.
Diese Karte vom 9. April 1953 dokumentiert Czyslanskys Besuch bei Onassis
Czyslansky verbrachte einige Tage mit dem großen griechischen Reeder auf Euböa, als er während eines Tagesausflugs nach Piräus in der Eignerkabine der Yacht “Christina O.” mehrere hundert Zigarrenkisten der spanischen Manufaktur Fortuna entdeckte. Der ganze Raum war, so Czyslansky, “kaum mehr betretbar, da über und über mit Kisten voller Lonsdale Zigarren zugestellt”.
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 08 Dez 2009

Bei Sanierungsarbeiten am Eibsee unterhalb der Zugspitze sind in der vergangenen Woche überraschend Czyslansky’s Schlittschuhe aufgetaucht. Die Echtheit des Sportgeräts konnte zweifelsfrei am eingeschnitzten Namenszug am rechten Außenrist nachgewiesen werden (siehe Foto).
Es handelt sich ganz offenbar um jenes Modell, mit dem unser verehrter Czyslansky am 5. Januar 1955 bei der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele, die im folgenden Winter in Cortina d’Ampezzo stattfinden sollten, in einem Trainingslauf schwer stürzte. Czyslansky galt als Gold-Hoffnung der deutschen Equipe im Abfahrtslauf der Schlittschuhläufer, der damals noch olympische Disziplin war. Unser Freund stürzte bekanntlich am Steilhang oberhalb des Eibsees nach einem Zusammenprall mit dem damaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Kai-Uwe Hassel so schwer, dass er den Sport kurz darauf endgültig an den Nagel hängte. In Squaw Valley, bei den Spielen von 1960, war der Schlittschuhabfahrtslauf dann auch schon Geschichte.
Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 11 Okt 2009
Der Verein zur Aufarbeitung des wissenschaftlichen Nachlasses des großen Czyslansky trifft sich am Donnerstag, den 22. Oktober in der Bloggerlounge der Münchner discuss & discover ab 15:30 Uhr zu Kaffee, Keks und Konversation. Gäste sind natürlich willkommen. Wer uns also schon immer mal seine Meinung sagen wollte, kann dies dann gerne versuchen. Sollten Sie noch Tickets für die discuss & discover benötigen, so versuchen Sie Ihr Glück bei michael.kausch@czyslansky.net. Ich habe noch ein paar Freikarten für diesen Anlass reserviert.
Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 24 Sep 2009

Da ist er wieder, der alte Wettstreit zwischen alter und neuer Welt um die wahren kulturhistorischen Errungenschaften und Erfindungen, der Streit zwischen den Gebrüdern Wright und dem Leutershausener Gustav Weisskopf über die Erfindungsrechte am Flugzeug, zwischen Edison und Berliner um die Erfindung der frühen Schallplatte, zwischen Rockefeller und Marx um die Erfindung des Kapital.
Unbestritten ist sicherlich die Erfindung der modernen Vinyl-Schallplatte durch den Deutsch-Ungarn Peter Karl Goldmark – der leider in den Dokumenten auch zumeist als Amerikaner und “Carl” statt “Karl” geführt wird – im Jahr 1948 für die amerikanische CBS. Allein: was hätte die Welt mit Schallplatten gemacht, wenn sich nicht in Deutschland gleichzeitig ein junger Pionier um die Erfindung des modernen Schallplattenspielers bemüht hätte? Ungezählte und ungespielte Schallplatten würden überall herumstehen. Gut, dass es Czyslansky gab.
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 23 Sep 2009
das wurde aber auch zeit. am berühmten czyslansky-eck – das ist die kreuzung maximilianstraße-kanalstraße-endresstraße – im mittelfränkischen ansbach – ja ja: das ist da, wo das jüngste schulattentat stattfand – wurde eben die fertigstellung und eröffnung des czyslansky-hauses gefeiert.

es handelt sich um ein modernes und großzügiges wohnhaus im stil “polyhedron plaza” im wert von 400.000 M. es ist natürlich bereits komplett vermietet und bringt täglich mieteinnahmen in höhe von 81.000 M. ich finde das durchaus der internationalen bedeutung unseres gründers und patrons angemessen. wer uns im neuen heim besuchen möchte, der kann dies gerne tun: http://www.monopolycitystreets.com/game.html#de.
Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 06 Jul 2009
Auf den Tag genau vor einem Jahr startete mit czyslansky.net ein wegweisendes, ja ein bahnbrechendes, vor allem aber ein längst überfälliges Experiment. Dass es längst an der Zeit gewesen ist, dem großen Genius des Digitalen ein passendes - sprich: digitales – Denkmal zu setzen, war Kennern seines einzigartigen Lebenswerks natürlich klar. Doch welche Form sie annehmen sollte, darüber gab es ungefähr so viele unterschiedliche Meinungen, wie es Czyslansky-Jünger gibt. Der Vorschlag, eine Säule hell pulsierendes Lichtes von einer Hügelspitze in seinen geliebten nordbömischen Isergebirge erstrahlen zu lassen, wurde als “steroidgeschwängerter Schwert der Jedi-Ritter” abgetan, ebenso die Idee einer geschmackvollen Messingtafel an dem Gebäude in der Züricher Blunschligasse zu enthüllen, wo er seinen legendären “Mechanischer Merker” baute, dessen tausende von mittels Wäscheklammern an eine Kurbelleine befestigte Karteikarten Tim Berners-Lee vermutlich den Anstoß zur Entwicklung des universellen Wissensspeichers World Wide Web gab. weiter lesen »
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 18 Mai 2009
In letzter Zeit treten immer häufiger Interessenten an die Gesellschaft der Freunde Czylanskys mit dem Ansinnen heran, Werbung auf der Website des genialen Vordenkers der digitalen Revolution schalten zu dürfen. Dies hat eine durchaus kontroverse Diskusssion ausgelöst, die stellenweise das übliche Dekorum des ansonsten der reinen Lehre Czyslanskys geweihten Quorums zu stören droht.
Da einerseits die Gesellschaft dank der Tantienmen aus den unzähligen Erfindungen des großen Meisters (das Internet, die Coca Cola-Formel, das Perpetuum Mobile et al.) finanziell unabhängig ist, die Gesellschafter andererseits dem Lebensmotto Czyslanskys verpflichtet sind (“Geld macht nicht glücklich, aber es finanziert die Illusionen”), wären Werbeeinnahmen aus der Vermarktung der überaus erfolgreichen Online-Präsenz willkommen. Andererseit ist ein gewissenes Enui einzelner Gesellschafter unüberhörbar, etwa Michael Kausch (“… das bringt ja nur geld und wir wissen dann nicht wohin damit”).
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 20 Mrz 2009

heute ist also das äquinoktium. und wenn sie nicht wissen, was das ist, dann gucken sie doch in der wikipedia nach. oder sie lassen’s auch bleiben. ist ja eh alles gleich heute.
denn heute ist alles im ausgleich: der tag und die nacht, das yin und das yang. die krise und die chance sowieso. und irgendwie und sowieso auch.
ich weiß ja nicht, wie’s ihnen geht, aber wenn alles im ausgleich zu sein scheint, wird mir immer irgendwie chinesisch, sind doch die asiaten die großen ganzheitler in unserer einen welt. das ist wie mit der alten geschichte von dem einen chinesischen zeichen, das angeblich für “krise” und für “chance” gleichermaßen steht. dabei handelt es sich hier um eine der großen mythen aller vortragskünster, die den inhalt ihrer powerpointfolien gerne anderen vorträgen entleihen. ist ist so falsch, wie vieles, was uns chinesisch daher kommt.
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