Archive Januar, 2010

Geschrieben von Tim Cole am 30 Jan 2010

Czyslansky-Preisausschreiben: Neuer Name für den iPad

fujitsu_ipad

Beware of Apple imitations!

Apple könnte demnächst einen neuen Namen brauchen für den eben vorgestellten iPad, denn es steht Ärger ins Haus, wie die “New York Times” berichten, denn der Name “iPad” ist erstens anstössig und zweitens schon besetzt. Und das gleich mehrfach.

Dass Frauen unter dem Begrif “Pads” an Santiätsartikel denken, ist nicht nur ein amerikanisches Problem (czyslansky berichtete unter “Newton lässt grüßen” -  siehe auch: “iPad with vaginal firewall protection” auf YouTube).

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Geschrieben von Tim Cole am 29 Jan 2010

Das Buch der Bücher

thebookofjobs

Also sprach Steve…

Wer immer noch nicht weiß, warum der “Economist” die beste Wirtschaftszeitschrift der Welt ist, der muss nur einen Blick auf das aktuelle Titelbild werfen. Genial! Ein Bild, das alles sagt. Und dann eine blitzsaubere Analyse: Der “Jesus Tablet” mag ja keine echte Offenbarung sein, aber wenn Jobs “einem Markt seinen Segen gibt, dann hebt er ab.” Mal sehen, ob daraus am Ende nicht ein Himmelfahrtskommando wird…

In dem Zusammenhang sei übrigens Wikipedia zitiert:

Ijob (Job, Hiob) ist ein frommer Mann aus dem Land Uz, dessen Geschichte und Gottesverhältnis das nach ihm benannte Buch im Tanach, der Hebräischen Bibel, darstellt. Von diesem Namen und seiner biblischen Geschichte sind die sprichwörtlichen Hiobsnachrichten oder Hiobsbotschaften abgeleitet.

Ist ja hoffentlich kein Omen…

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Geschrieben von Alexander Broy am 29 Jan 2010

Google-Ranking ist der neue Porsche

Früher brauchte man einen italienischen oder Stuttgarter Sportwagen, Breitreifen, Niederquerschnittfelgen, oder wenigstens einen Manta mit Ralleystreifen und Spoiler, um andere zu beeindrucken und sich so richtig wichtig zu machen. Eine Harley, ein Porsche, ein Rivaboot, das waren noch richtige Schwanzverlängerungen. (Notiz an mich: Schwanzverlängerung sagt man nicht mehr, das heisst jetzt Penis Enlargement)

… Aber heute?

“Du, mich findest übrigens auf Google Platz 1, wenn du suchst unter [Beliebige Branche einfügen]!”, heisst es heute in Angeberkreisen.

Eine Top-Platzierung in der Suchmaschine ist der neue Porsche. Sagte man früher Porschefahrern neiderfüllt nach, sie hätten bestimmt einen kleinen Penis, so ist das vielleicht eine Logik, die auch bei den Günstlingen von Google Anwendung finden könnte, ich weiss es aber nicht.

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Geschrieben von Christoph Witte am 29 Jan 2010

Besitzen? Nein danke!

Manchmal ist Stagnation eine gute Nachricht: Zum Beispiel wenn die IT-Budgets in EMEA nicht um acht Prozent wie im Vorjahr fallen, sondern sich laut Gartner für 2010 bei 1,3 Prozent einpendeln. Damit nicht genug der guten Botschaften, die Gartneranalysten schieben nach, dass die CIOs trotz des niedrigen Budget-Niveaus – es entspricht in etwa dem des Jahres 2005 – recht gut klarkommen werden. Den Grund dafür sieht Gartner in einer Verschiebung des Einkaufsmodells: Der IT-Markt befindet sich demnach im Übergang von einem IT-Investment-Modell zu einem IT-Gebrauchs-Modell. weiter lesen »

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Geschrieben von Tim Cole am 28 Jan 2010

Newton lässt grüßen

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Wer glaubt, wird selig

Das wird Frank Schirrmacher gefallen: Das neue Wundergerät von Apple, der “iPad”, kann kein Multitasking! Und da Multitasking ja nach Ansicht des “wilden Mannes vom Main” (Hans-Olaf Henkel) bekanntlich Körperverletzung ist, können wir alle den Tafel-PC, den Steve Jobs gestern Nacht so stolz in die Höhe hob, durchaus auch als einen großen Schritt nach vorne in der Verbrechensbekämpfung ebenso wie im Gesundheitswesen feiern.
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Geschrieben von Michael Kausch am 27 Jan 2010

Boulevard of Broken Dreams: weil die Linke in Frankreich Kulturpolitik mit der Rechten macht, macht sich die F.A.Z. zum Sprachrohr der Piraten

klugerkopf

Bild: titanic

“Dahinter steckt immer ein kluger Kopf”. Dieses Mal guckt Jürg Altwegg spitzbübisch hinter den Lettern der F.A.Z. hervor und schmiedet neue ganz große Koalitionen im aktuellen Kulturkampf um das Internet. Gestern machte er den Schirrmacher (ein bißchen von hier, ein bißchen von da, dreimal rühren, fertig ist die Wahrheitsdroge) und kommentiert das neue französische Gesetz gegen Raubkopierer, genannt “Hadopi – Haute Autorité pour la Diffusion des Œuvres et la Protection des Droits sur Internet”.

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Geschrieben von Tim Cole am 26 Jan 2010

Das Wunder von Apple

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Steve Almighty lässt grüßen!

Der Hype um die Vorstellung des neuen Tablet-PC von Apple (so es denn auch ein solcher wird) nimmt langsam schon fast unheimliche Ausmaße an. Steve Jobs hat es meisterhaft verstanden, den Kult um seine Person mit dem  viralen Produktmarketing des Hauses zu verbinden. Von unserem Freund und erklärten Apple-Fan Ossi Urchs bis Johnny Häusler auf Spreeblick: Alle, alle sind begeistert über ein Gerät, das niemand kennt und das – meine Meinung, jedenfalls – auch niemand braucht. Aber das ist ja gerade die große Kunst: Bei möglichst vielen potenziellen Kunden einen Bedarf zu erzeugen, den sie vorher nicht hatten. Und das Witzige ist: Apple schafft das, indem sie einfach gar nichts sagen. Jedenfalls gibt es bis heute (Stand: 15:35 Uhr) keine einzige offizielle Verlautbarung darüber, was Steven Jobs nachher zeigen wird. Wahrscheinlich könnte er auch mit einem Blumentopf auf die Bühne treten – die Apple-Aktie würde raketenartig steigen. Auch wenn ich ebenso erklärtermaßen KEIN Apple-Freund bin, so bin doch auch ich inzwischen ziemlich gespannt. Einfach genial!

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Geschrieben von Sebastian v. Bomhard am 26 Jan 2010

Eine echte ######-Idee!

Google ist immer wieder für eine Überraschung gut. Mit Spannung wurde nun das Google-Handy erwartet. Um cooler zu sein als ein iPhone muß man schon einiges bieten. Eingebautes Navi! Gibt’s schon. Musik! Gähn. Filme! Ja doch. Haben wir alles schon. Sprachsteuerung, Diktierfunktion? Ja, gibt es. Auch mit Selbstzensur??? Nein. Das ist es – das kann das iPhone nicht, damit kommt man in die Presse.

Das Nexus 1 von Google akzeptiert also Sprachdiktate, wandelt diese in Text um und zensiert diese Texte on the fly. Jedes böse Wort wird durch Raute-Zeichen ersetzt. Ja haben die denn den ##### offen? weiter lesen »

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Geschrieben von Sebastian v. Bomhard am 25 Jan 2010

Über das Überwinden von Sicherheitskontrollen

Beim Security-Check am Münchener Flughafen werden viele Tests vorgenommen. Einige kennt man, einige nicht, und man will auch nicht alles wissen, solange die Leute dort ihre Arbeit richtig machen. Was ich nicht weiß, wissen die Terroristen auch nicht. Hoffentlich. Nun wissen wir also, daß es dort ein Mini­labor gibt, in dem ver­däch­ti­ge Stoffe unter­sucht werden können. Sehr gut. Der Lap­top eines Rei­sen­den sollte dieser Unter­suchung unter­zogen werden, ob ver­dächtig oder Stich­probe ent­zieht sich meiner Kennt­nis. Von diesem Lap­top, an dem sich irgend­ein Stoff befand, wurde eine “Wisch­probe” genommen und an Ort und Stelle unter­sucht. Die Kontrolleurin bat den Mann auf Englisch, zu warten. Dieser hatte viel­leicht keine Lust zu warten, viel­leicht sprach er kein Englisch, jeden­falls ver­ab­schie­dete er sich auf französisch und ver­schwand in der Menge. Dann wurde die “Wisch­probe” positiv auf Spreng­stoff ge­testet, aber es war niemand mehr da, den man aufhalten konnte. weiter lesen »

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Geschrieben von Alexander Broy am 22 Jan 2010

Erst abmahnen, dann nachdenken …

Wo kann ein Mann noch ein Mann sein, wo ist der Westen noch wild? Wo sind die letzten Reservate für echte Cowboys? Die letzten echten Kerle, die erst schiessen und dann fragen, wo sind sie geblieben? Sind wir alle nur noch weichgespülte Konsens-Memmen?

CowboysNein, es gibt noch ein paar dieser echten Outlaws, die sich einen Dreck um unsere “Lass-uns-erst-mal-drüber-reden-Kultur” scheren. Natürlich tragen sie keine in der untergehenden Sonne funkelnden Colts mehr im tief hängenden Gürtelholster. Auch Cowboyhut, Stiefel und Sporen gehören nicht mehr zu den Accessoires der letzten Glücksritter unserer Gesellschaft. Aber ich will es nicht künstlich spannend machen: Die letzten echten Westernhelden sind die Internet-Abmahn-Anwälte.

Die Firma KOMSA beschäftigte gerade noch ein paar dieser Kerle und sie haben die Kugeln pfeifen lassen. Carsten Windfelder von 100Partnerprogramme zum Beispiel und weitere Webseitenbetreiber haben Abmahnungen wegen des unlauteren und schädlichen Nutzens des KOMSA Logos bekommen. Mitarbeitern des Unternehmens fiel auf, dass unglaublich viele Seiten im Netz, einfach das KOMSA-Logo benutzen.

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Autor Alexander Broy Dieser Artikel wurde von Alexander Broy geschrieben.
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