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September, 2009
Geschrieben von Michael Kausch am 24 Sep 2009

Wie war das? Deutschland schreibt mit der Linken und wählt mit der Rechten? Weibt mit der Lechten und schählt die Rinken? Ich hab mal meinen Tucholsky wieder nicht im Kopf. Jedenfalls hat die SPD gemerkt, dass sie mit den Tageszeitungen vieles gemeinsam hat: die Krise.
Und so wird die Medienkommission der SPD auf dem novemberlichen Parteitag ein Rettungspaket für unsere Tagespresse vorschlagen (kursiv hier gleich meine Ergänzungsanträge):
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Medien & Politik, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 24 Sep 2009

Da ist er wieder, der alte Wettstreit zwischen alter und neuer Welt um die wahren kulturhistorischen Errungenschaften und Erfindungen, der Streit zwischen den Gebrüdern Wright und dem Leutershausener Gustav Weisskopf über die Erfindungsrechte am Flugzeug, zwischen Edison und Berliner um die Erfindung der frühen Schallplatte, zwischen Rockefeller und Marx um die Erfindung des Kapital.
Unbestritten ist sicherlich die Erfindung der modernen Vinyl-Schallplatte durch den Deutsch-Ungarn Peter Karl Goldmark – der leider in den Dokumenten auch zumeist als Amerikaner und “Carl” statt “Karl” geführt wird – im Jahr 1948 für die amerikanische CBS. Allein: was hätte die Welt mit Schallplatten gemacht, wenn sich nicht in Deutschland gleichzeitig ein junger Pionier um die Erfindung des modernen Schallplattenspielers bemüht hätte? Ungezählte und ungespielte Schallplatten würden überall herumstehen. Gut, dass es Czyslansky gab.
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 23 Sep 2009
das wurde aber auch zeit. am berühmten czyslansky-eck – das ist die kreuzung maximilianstraße-kanalstraße-endresstraße – im mittelfränkischen ansbach – ja ja: das ist da, wo das jüngste schulattentat stattfand – wurde eben die fertigstellung und eröffnung des czyslansky-hauses gefeiert.

es handelt sich um ein modernes und großzügiges wohnhaus im stil “polyhedron plaza” im wert von 400.000 M. es ist natürlich bereits komplett vermietet und bringt täglich mieteinnahmen in höhe von 81.000 M. ich finde das durchaus der internationalen bedeutung unseres gründers und patrons angemessen. wer uns im neuen heim besuchen möchte, der kann dies gerne tun: http://www.monopolycitystreets.com/game.html#de.
Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Christoph Witte am 22 Sep 2009
… dann ist das ein sehr sicheres Zeichen dafür, wie schlecht es um das Überleben der amerikanischen Zeitungen steht. Mehr zu Obamas Gründen gibts hier:
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digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 21 Sep 2009

Twittern bis zum Umfallen: Der “Marathon-Twitterer” ist am Ziel! (Foto: Gabi Cole)
Über den Langstreckenlauf ist schon viel geschrieben worden, allerdings meistens erst nach dem Laufen. Beispiele für eine zeitgleiche schriftliche Aufarbeitung der Eindrücke und Empfindungen beim Absolvieren längerer Laufstrecken sind eher selten, und zwar aus naheliegenden praktischen Gründen. Das Hantieren mit Stift und Notizblock setzt in der Regel stationäre Bedingungen voraus, weil man das Gekraxel hinterher sonst nicht mehr entziffern kann. Die gängige Kompromisslösung besteht im Mitführen eines Tonbandgeräts, mit dessen Hilfe man seine ins Mikrofon gekeuchte Kommentare anschließend auf Papier oder in den Computer übertragen kann.
Wir leben aber in einem neuen, dem Twitter-Zeitalter, und da sind neue Kommunikations- und Ausdrucksformen gefragt. Weshalb sich der Autor dieser Zeilen am gestrigen Sonntag zu einem ungewöhnlichen Selbstversuch entschloss, der sich am besten mit dem Begriff: „Twitter-Marathon“ umschreiben lässt. Nein, es ging nicht darum, einen Rekord im Absetzen möglichst vieler 140 Zeichen-Nachrichten innerhalb einer bestimmten Zeit aufzusetzen. Die Absicht war vielmehr, eine Art „Live Tweet-Feed“ von der 36ten Ausgabe des legendären Berlin-Marathons abzusetzen, ein neues Feld für die digitale Spontankommunikation zu eröffnen und damit meinen „Followers“ sozusagen die Gelegenheit zu einer digitalen Verfolgungsjagd zu geben.
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Analoges & Avatare, WebCommunities, digitales Leben
Geschrieben von Michael Kausch am 18 Sep 2009
Inzwischen behauptet wohl jede zweite PR-Agentur, sie betreibe „Storytelling“. Und keiner weiß, was eigentlich gemeint ist, mit dieser Wortsau, die da gerade durchs Dorf getrieben wird. Ich will hier einmal versuchen Storytelling als Ansatz in der Unternehmenskommunikation ganz im Stil des Storytellings zu erklären: mit einer kleinen Geschichte, die auch noch den Vorteil hat, fast ganz wahr zu sein …
Nehmen wir einmal an, es ist Donnerstagabend. Ein Journalist eines bekannten deutschen Nachrichtenmagazins konfrontiert den freundlichen PR-Mann aus der kleinen Agentur am Rande der Stadt [Sorry Herr Knüwer, aber das Bild ist einfach zu schön, um nicht geklaut zu werden …] mit der Frage:
„Sagen Sie mal: der Herr „B“, der ist doch jetzt Geschäftsführer bei Ihrem Kunden „F“. Wir oft hat der eigentlich schon bei anderen Unternehmen Insolvenz anmelden müssen?“
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Medien & Politik, digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 18 Sep 2009

Suchrätsel mit Restaurantkritiker: Wer ist der Reifenverkäufer?
Warum Twittern, wenn es einen den Job kosten könnte? Vor dieser Frage stehen neuerdings die Tester des “Guide Michelin” in New York: Einerseits leben sie und der Ruf ihres Restaurantführers vonihrer Anonymität. Aber andererseits will man ja mit der Zeit gehen, um nicht als altmodisch dazustehen. Der Kompromiss: Wenn ein Tester beispielsweise einen Tweet absetzen will wie: “Lunch at Jaiya, renovations stll under way, but looks good. Yummy spring roll”, dann landet diese zunächst bei einem Vorgesetzten in der Michelin-Zentrale, der ihn prüft und freigibt. Man fürchtet offenbar, dass andere Twitter-User, die ebenfalls in dem Lokal gegessen haben, sich uhtereinander abstimmen und ausknobeln könnten, wer der geheimnisvolle “Michelin inspector” war. Womit dessen Karriere abrupt zu Ende wäre.
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Analoges & Avatare, Medien & Politik, digitales Leben
Geschrieben von Tim Cole am 17 Sep 2009

Der Beweis: Laut Xing wird Franz-Peter 60!
Mein Freund Franz-Peter ist heute 60 geworden. Ich habe ihm gratuliert, aber er war ganz erstaunt. Er dachte, er wäre 59 geworden. Ich konnte ihm jedoch den Beweis präsentieren in Form einer E-Mail, die mir des Internet-Portal “Xing.com” vor ein paar Tagen geschickt hat. Wir sind beide Mitglied bei Xing, und ich bekomme eine Menge solcher “Geburtstagserinnerung” mit den Namen von Leuten, die ich eigentlich gar nicht kenne, mit denen ich aber über Xing “vernetzt” bin. Ab und zu ist auch ein vertrauer Zeitgenossen darunter, und in diesem Fall habe ich deshalb ganz, ganz genau hingeschaut, und da steht klar und deutlich: “Franz-Peter Strohbücker, F.P.S!-Redaktionsbüro, 17.09.1950, Alter: wird 60″.
Da ein Computer bekanntlich besser rechnen kann als der Mensch und niemals lügt, muss Xing also Recht haben und Franz-Peter irrt sich. Ich gebe zu, dass es schwer ist, den kindlichen Glauben an die Unfehlbarkeit des Elektronenrechner aufrecht zu erhalten angesichts des offensichtlichen Rechenfehlers: Wenn einer im Jahr 1950 geboren ist, und wir schreiben heuer das Jahr 2009, dann sind 2009 minus 1950 nach Adam Riese 59, nicht 60.
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Analoges & Avatare, digitales Leben
Geschrieben von Alexander Broy am 15 Sep 2009
„Katzen fallen immer auf die Pfoten“ das ist eine Binsenweisheit, die so alt ist wie die Katze oder wie die Binsen selbst. Die erste mir bekannte Erwähnung der Binse ist die in der alttestamentarischen Geschichte von Moses in seinem Binsenkörbchen. Die erste Erwähnung der felinen Drehbarkeit ist laut Czyslansky vom Propheten Mohammed überliefert. Er, so sagt die Legende, habe der Katze diese Fähigkeit aus Dankbarkeit selbst verliehen. Nachdem ihm eine Katze das Leben gerettet hatte (sie hatte eine ihn im Schlaf angreifende Schlange besiegt), sprach er die Worte „Keine Kreatur wird dich je auf den Rücken werfen können.“
Kalifornien im Jahre 1949, Czyslansky saß mit seinem Freund dem amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy, jr. in einem Diner beim Frühstück. Sie hatten es an diesem Morgen etwas eilig: ein wichtiges Experiment auf dem Raketentestgelände der Airforce stand bevor und Murphy war entsprechend aufgeregt. Wie in vielen schicksalhaften Geschichten fiel auch in diesem Moment etwas herunter, was für die Physik eine große Bedeutung haben sollte. Was für Newton der Apfel war, war für Murphy der Buttertoast. Czyslansky wunderte dessen Landung auf der Butterseite in keinster Weise. Mit gewohnt stoischem Gesichtsausdruck verfolgte er dessen Flugbahn und konnte zu diesem Zeitpunkt den cholerischen Wutausbruch seines Freundes nicht ganz nachvollziehen. Als an diesem Tag dann auch noch das für Murphy und die Airforce so wichtige Experiment schief ging, formulierte dieser entmutigt Murphys Gesetz.
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Czyslansky-Forschung, digitales Leben
Geschrieben von Christoph Witte am 11 Sep 2009
Der Gebrauch von Web 2.0 Tools in Unternehmen bringt messbare Geschäftsvorteile – darunter mehr innovative Produkte und Services, effektiveres Marketing, leichterer Zugang zu Wissen, niedrigere Geschäftskosten und last not least höhere Umsätze. Dabei gilt offenbar: Viel hilft auch viel. Unternehmen, die das Web 2.0 intensiv nutzen, profitieren nach eigenen Angaben auch am stärksten. Die am stärksten genutzten Tools sind dabei Videosharing, Blogs RSS, Social Networking und Wikis. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen McKinsey-Studie „How companies are benefiting from Web 2.0“. Die Ergebnisse verdanken die Berater etwa 1700 befragten Business-Verantwortlichen weltweit, von denen 69 Prozent nicht nur die obige Aussage bestätigten, sonder auch mehrheitlich erklärten, trotz Krise weiter in Web 2.0 investieren zu wollen. weiter lesen »
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