Archive August, 2009

Geschrieben von Michael Kausch am 31 Aug 2009

Heute ist weltweiter "Blogday"

Was gibt es nicht alles für Gedenktage: am 22. März den Tag des Wasser, am 23. April den Tag des Bieres, am 25. September den Tages des Kaffees, am 19. September den Tag des Bades, einen Tag später den Tag des Geotops (wie sieht eine Frau aus, die sowas trägt?), ebenfalls im September den “Tag des Friedhofs“, natürlich noch den “Tag des digitalen Lernens“,  nicht zu vergessen den “Tag des iberischen Pferdes“, den “Tag des offenen Steinbruchs“, und den Tag des Windes im Mai. Ach ja: und den “Tag des Herrn” gibt es eigentlich immer.

Heute aber ist der Tag des Blog: der International Blogday. An diesem Tag, so will es seit fünf Jahren der Brauch, empfehlen alle wohlerzogenen Blogs fünf andere interessante Blogs ihren Lesern. Und so will ich denn als einer der “Sieben” dieses Blogs meinen ganz persönlichen Tipp beitragen, in der Hoffnung, dass andere Freunde Czyslanskys den Takt zum “Take Five” zum Blogday 2009 auffüllen mögen:

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Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
bloggt auch auf www.vibrio.eu/blog und twittert unter www.twitter.com/michaelkausch



Geschrieben von Tim Cole am 27 Aug 2009

Das Sommerloch im Spiegel der Czyslansky-Forschung

schwarzes_loch

“Ein Loch ist, wo nichts ist” (nach Czyslansky)

Das Sommerloch ist ein wenig erforschtes Gebiet der sozialen Geometrie. Laut Wikipedia ist das Sommerloch eine Bezeichnung der Massenmedien, besonders der Tagespresse und der Nachrichtenagenturen, für eine nachrichtenarme Zeit, die vor allem durch die Sommerpause der politischen Institutionen bedingt ist. Viele Politiker und Lobbyisten sind im Sommerurlaub; es finden nur wenige politisch relevante Ereignisse und Termine statt. Der Nachrichtenumsatz der Presseagenturen geht spürbar zurück. In dieser, in der Regel nachrichtenarmen Zeit, berichten die Medien auch über Ereignisse und Personen, für die sonst keine Sendezeit und kein Platz in den Zeitungen wäre. Lobbyisten nutzen das Sommerloch teilweise gezielt, um Themen zu platzieren.

Sommerloch ist allerdings auch ein Ort, der nordwestlich von Bad Kreuznach in der Nähe des Nahetals lieht, am Rand des Soonwalds inmitten von Weinbergen. Sieben Winzer bauen dort auf rund 100 Hektar Weinreben an. Den Ortsmittelpunkt bildet die Filialkirche St. Ägidius von 1789.

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Autor Tim Cole Dieser Artikel wurde von Tim Cole geschrieben.
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Geschrieben von Michael Kausch am 21 Aug 2009

Virtuelle Alkies und Orthografie-Junkies im Bann der Personalmanager: Reputation Management gewinnt an Bedeutung

twitter

Wer in Twitter erklärt, dass er dabei niemals inhaliert hat und im Xing-Profil die Interpunktion nicht beherrscht, dem wird künftig nur noch der Weg in die Selbstständigkeit bleiben!

Die New York Times berichtet heute, dass 45 Prozent aller Personalverantwortlichen vor einem Einstellungsgespräch die Rolle von Kandidaten in sozialen Netzwerken analysieren. Damit werden Facebook, Xing, Linked In und MySpace zu wichtigen Reputationsfeldern für Berufseinsteiger und Jobwechsler.

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Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
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Geschrieben von Michael Kausch am 18 Aug 2009

Interessantes Projekt einer Zeitungs-Community

huffpost

Huffington Post und Facebook haben gerade die Community “HuffPost SocialNews” gestartet. Facebook User können die aus ihrer Sicht interessantesten Artikel aus der HuffPost an ihre Freunde weiterleiten und über Facebook kommentieren. Gleichzeitig sehen sie, welche News ihre Freunde derzeit als wichtig erachten und was sie von den News halten.

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Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
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Geschrieben von Alexander Broy am 15 Aug 2009

Biometrische Erfassung der Seele

Über den biometrischen Reisepass regt sich ja inzwischen kaum einer mehr auf. Es ist eben so, man muss sich eindeutig zu erkennen geben, basta. Aber was nutzt einem engagierten Überwachungsstaat so ein Fingerabdruck im Reisepass, wenn er nicht ständig Fingerabdruck und Mensch abgleicht? Einzig bei der Einreise in das Land unserer terrorparanoiden amerikanischen Freunde wird verlässlich gearbeitet.

Als ich bei der Lektüre des Kackblogs auf die Erfindung des Designers Tomomi Sayuda stieß, wurde mir sofort klar, dass sich dieses Sitzmöbel perfekt zur biometrischen Überwachung einsetzen ließe, denn jeder setzt sich irgendwann mal hin. In Warteräumen von Einwohnermeldeämtern, Rathäusern und Standesämtern …

Mit Wolfgang Schäuble haben wir einen Innenminister, der nicht nur ein großer Freund der Bürgerüberwachung und Biometrie, sondern auch ein Spezialist für “ständig auf dem Arsch sitzen”, ist.

Gemäss dem Leitsatz von Tomomi Sayuda

The arse is the window of the soul.

empfehle ich  ihm, ab sofort nicht nur die Identität der Bürger zu erfassen, sondern auch ihre Seele.

Autor Alexander Broy Dieser Artikel wurde von Alexander Broy geschrieben.
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Geschrieben von Tim Cole am 15 Aug 2009

Ohne Papier keine Kultur

Papier ist überall. Es nimmt unsere Ideen und Gedanken auf, transportiert und konserviert sie. Wir wickeln darin unsere Frühstücksbrötchen ein und trinken aus ihm unseren Morgenkaffee. Es hängt neben der Toilette und in den größten Museen der Welt, von Künstlern wie Pablo Picasso und George Braque zu Kunstwerke von unschätzbarem Wert verarbeitet. Wir wickeln darin unsere Wertsachen ein, legen sie in Umzugskartons und ziehen damit um. Wir falten daraus kleine Flugzeuge und lassen sie mit unseren Träumen davon fliegen. Wir schleifen Unebenheiten mit ihm glatt und isolieren damit Elektroleitungen. Wir bezahlen damit beim Einkaufen oder blättern gedankenverloren darin  herum, wenn wir beim Friseur oder beim Zahnarzt warten müssen. Manchmal ziehen wir es sogar an und laufen darin herum. Papier ist vielseitig und funktionell, flexibel und verfügbar, billig und benutzerfreundlich, anpassbar und allgegenwärtig, natürlich und authentisch, leicht und kräftig, zuverlässig und zeitlos.

„Ohne Papier gäbe es unsere Kultur nicht“, sagte mir neulich Dr. Dorothea Eimert, Leiterin des Deutschen Papiermuseums in Düren, einer Kleinstadt am Nordrand der Eifel, das jahrhundertelang von Papier gelebt hat und immer noch als Zentrum der deutschen Papierindustrie gilt. Hätte Guttenberg einen anderen, ähnlich variablen und robusten Beschreibstoff für den Buchdruck gefunden? Zwar hat der Mensch in seiner Geschichte Zeichen und Buchstaben in Tontafeln und auf Baumrinde geritzt, die alten Ägypter hatten ganze Bibliotheken auf Papyrusrollen, im Mittealter haben Mönche ihre Illuminationen auf Rinderhäute gepinselt. Aber die Entstehung unserer heutigen allgegenwärtigen Bild- und Schriftsprache verdanken wir mit einiger Sicherheit dem namenlosen Erfinder des Papiers.

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Autor Tim Cole Dieser Artikel wurde von Tim Cole geschrieben.
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Geschrieben von Tim Cole am 12 Aug 2009

Brauchen wir ein Gesetz gegen Unlautere Blogger?

Blogger investieren viel Zeit und Gehirnschmalz in ihre Online-Tagebücher, und man fragt sich manchmal warum. Ich blogge jedenfalls seit vielen Jahren und habe noch nie einen Pfenning – Verzeihung, einen Cent – dafür bekommen. Und so geht es fast allen Bloggern, die ich kenne.

Gut: Robert Basic hat es geschafft, seinen Blog „basicthinking“ für knapp 47.000 Euro über eBay zu versteigern. Und hier und dort sieht man ein einsames Werbebanner auf einer Blogsite. Aber reich werden tut keiner davon.

Das könnte auch daran liegen, dass die Werbefinanzierung von Blogs anders funktioniert als in anderen Medien, unauffälliger, vielleicht sogar heimlich. Der Blogger steckt nämlich in einem Zwiespalt: Lässt er Werbung zu, leidet seine Glaubwürdigkeit. Er hat das gleiche Problem wie ein guter Journalist, dessen Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit sozusagen sein Markenzeichen sind. Lässt er sich auf irgendwelche Schweinedeals ein, dann ist sein Ruf ganz schnell ruiniert und damit sein Wert für denjenigen, der ihn bezahlt.

In der deutschen Bloggerei gibt es bereits Anzeichen dafür, dass Werbegelder heimlich fließen. Das löst das Imageproblem, hat aber den Nachteil, unehrlich zu sein. Kommt es raus, ist der Schaden umso größer. weiter lesen »

Autor Tim Cole Dieser Artikel wurde von Tim Cole geschrieben.
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Geschrieben von Michael Kausch am 06 Aug 2009

Eine Tüte mit Steve – Ballmer kommt auf einen Joint nach München

Microsoft kündet auf der eigenen Web Site einen Event mit Steve Ballmer und Joint am 7. Oktober in München an. Da gibt’s offenbar kräftig eins in die Birne:

ballmermuc

http://www.microsoft.com/germany/jointlaunch09/Events.aspx

“Because it’s everybody’s business”. Wird bestimmt lustig.

Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
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Geschrieben von Michael Kausch am 04 Aug 2009

Whisky gegen Schweinegrippe

whisky

Die russische Fan-Vereinigung der Fußballer sorgt sich laut Sport-Informations-Dienst um die Gesundheit der Fans, die das russische Nationalteam beim WM-Qualifikationsspiel am 9. September in Wales unterstützen sollen. Die Schweinegrippenepidemie könnte die Fan-Kurve vorzeitig leeren. Der Tipp der Vereinsmeier macht sie sympathisch:

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Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
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Geschrieben von Michael Kausch am 04 Aug 2009

Sony bringt Totmann-Taste für ZDF-Zuschauer

sonywe5

Sony bringt gerade ein neues Fernsehgerät mit innovativer Ökotaste für ZDF-Zuschauer auf den Markt: Das Gerät, das auf den hübschen Namen Bravia WE5 hört, stellt über einen Sensor fest, ob der Zuschauer den Raum verlässt oder vielleicht bereits verstorben ist, ob sich also noch irgendwas vor der Flimmerkiste bewegt. Tut es das nicht, dann schaltet der Sony stromsparend erstmal das Bild ab (Bier holen nach drei Stunden Thomas Gottschalk) und nach einiger Zeit auch den Ton (Exitus bei Carolin Reiber). Für ZDF-Zuschauer unersetzlich, für andere brauchbar. Ein Tipp aus dem Hause Handelsblatt.

Autor Michael Kausch Dieser Artikel wurde von Michael Kausch geschrieben.
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