Lesen Sie das auch immer? In ihrer Tageszeitung und in den Fernsehzeitschriften offenbaren Redakteure, was sie den liebsten unter den Weihnachtsbaum legen, welche Bücher, Filme auf DVD, CDs, Spielzeuge, Handies, Notebooks, PC-Spiele usw. unbedingt dieses Jahr verschenkt werden müssen.
Mal ganz abbesehen davon, ob das wirklich praktische Lebenshilfe oder eher eine Selbstinszenierung der Redakteure ist, die sich als 100% innovativ, 100& intellektuell, 100% trend-leading darstellen möchten – von diesen Tipps kann ich in den seltensten Fällen wirklich etwas gebrauchen. Der Großteil der dort empfohlenen Geschenke sind entweder dermaßen speziell, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wem ich ein solch ausgefallenes Buch schenken könnte, und davon gehört habe ich sowieso noch nie, oder sie liegen in Preiskategorien, die sich als Geschenk verbieten. 1.300 €uro für ein Ultrabook ist nicht gerade die Liga, in der ich meine Liebsten beglücke. Und für die weiß ich sowieso, was ich ihnen schenken werde. Schwieriger wird es ja bekanntlich bei den Verlegenheits- oder Pflichtgeschenken für Kollegen, Freunde, Kunden, Nachbarn. Czyslansky kann das besser.

