Archiv der Kategorie 'Czyslanskys Czehn'

Geschrieben von Alexander Broy am 16 Mrz 2010

Rezensionen nichtgelesener Bücher – Nr.1

Beginnen möchte ich die neuen Czyslansky-Reihe “Rezensionen nichtgelesener Bücher” mit dem neuen Buch von Tim Cole und das hat mehrere Gründe: Erstens hat er mir das Buch geschenkt, was schon mal ein sehr  guter Grund ist und zweitens ist es ganz neu und deshalb für mich nicht ganz so peinlich, dass ich es nicht gelesen habe. Ausserdem bin ich wahrscheinlich das einzige Mitglied der Czyslansky-Gesellschaft, das es es noch nicht gelesen hat, was ja die Grundvoraussetzung für diese Kolumne ist.

Tim Cole: Unternehmen 2020 – Das Internet war erst der Anfang. Praxiskonzepte für den Mittelstand

Dieses unverzichtbare Handbuch für jeden Unternehmer oder Manager, der die Zukunft nicht verschlafen will, ist gelb. Ein schönes Gelb. Es hat sogar ein leichter Verlauf von einem zarten Orange (oben) in ein sattes Gelb (unten).
Es hat 142 Seiten und auf dem Schutzumschlag ist sogar ein Foto von Tim.

Das epochale Werk ist ein Wegweiser in die Zukunft unseres Arbeitslebens. Der Autor erklärt nicht nur, wie sich Unternehmen durch die weiter fortschreitende Vernetzung verändern, sondern auch wie sich das auf uns als Mitarbeiter, Kunde und Mensch auswirkt – ein ausserordentlich spannendes Thema.
Trotz allem Wohlwollen muss ich auf einen eklatanten Fehler bereits im ersten Kapitel hinweisen: Tim spricht von den zwei Vätern des Internets, obwohl er weiss, dass das Internet drei Väter hatte, oder vielleicht besser zwei Väter und eine Mutter: Czyslansky!

Mein Fazit: Unbedingt kaufen

Autor Alexander Broy Dieser Artikel wurde von Alexander Broy geschrieben.
bloggt auch auf www.broy.de Twitter: @schundroman



Geschrieben von Tim Cole am 03 Dez 2009

Top Ten Ekelerreger

Michael Kausch hat richtig festgestellt, dass Czyslansky die Zehn für eine magische Zahl hielt. Da er alle anderen Zahlen ebenfalls für magisch hielt, heißt das nichts. Dennoch wollen wir künftig in der Rubrik “Czyslanskys Czehn” das Zahlenspiel fortsetzen. Diesmal: “Die 10 ekelhaftesten Dinge, die ich in meinem Leben gegessen habe”

1.    „lebendes Affenhirn“

Bei einer Rundreise mit dem Motorrad durch Südchina freundete ich mich mit unseren Führer an, der mich anschließend in Kanton in ein Lokal führte, in dem man Affen bei lebendigem Leib in ein Gestell festschraubte und ihnen Schädeldecke mit einer Stichsäge abtrennte. Das Tier winselte noch leise, zeigte aber ansonsten keine Regung. Das Gehirn wird mit einem Eierlöffel ausgelöffelt und schmeckt ziemlich fad – genau wie der Nachgeschmack des ganzen Abends.

2.    Hund

Als ich Anfang der 80er Jahre per Anhalter von Singapur nach Bangkok trampte, nahm mich ein Autofahrer mit in sein Dorf, wo wir um ein Feuer saßen und ein köstliches, scharf gewürztes Fleischgericht aßen. Ich war neugierig und fragte, was da sei. Er deutete daraufhin wortlos auf eines der Hunde, die zwischen den Gästen herumstreunten und meinte: „Lecker!“

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Autor Tim Cole Dieser Artikel wurde von Tim Cole geschrieben.
Tim Cole bloggt auch auf www.cole.de



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