Eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: Fahre mit der Bahn von Salzburg nach München und schreibe eifrig auf dem Laptop einen Text. Auf einmal sind wir in München-Ost. Ich klaube schnell meine Siebensachen zusammen und steige in letzter Sekunde aus. Nach einer Stunde Anruf meiner Frau: „Gerade hat mich so’n Typ von deinem Handy aus angerufen. Er hat ihn im Zug gefunden.“ Ich rufe also mit meinem deutschen Zweithandy bei mir selbst an. Meldet sich der Zugschaffner. Er sei gerade in Karlsruhe, aber um Abend komme er wieder am Ostbahnhof an. Allerdings hält der Zug nur zwei Minuten. Ich stehe also zur verabredeten Zeit mit einer Flasche Wein am Bahnsteig 8, der Austausch klappt wie geschmiert. Will noch einer wissen, warum ich so gerne Bahn fahre?

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